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Corona-Schnelltests: Welche zuverlässig sind und welche oft falsch liegen

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Von: Jennifer Köllen

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Omikron ist überall. Schnelltests können überprüfen, ob man die Corona-Variante hat. Doch welche erkennen Omikron wirklich zuverlässig?

Langen – Der Hals kratzt, die Nase läuft, schon bekommt man dieser Tage Panik. Ist es Corona? Hat die hochansteckende Variante Omikron einen erwischt? Unwahrscheinlich ist das nicht mehr, bei einer immer weiter steigenden Sieben-Tage-Inzidenz, welche täglich neue Höchststände erreicht.

Corona-Schnelltests: Welche zuverlässig sind – und welche oft falsch liegen

Um sofort herauszufinden, ob das Halskratzen wirklich Corona bedeutet, helfen Schnelltests. Innerhalb weniger Minuten hat man zu Hause das Ergebnis. Nicht nur bei Symptomen machen Schnelltests Sinn, schließlich kann man das Virus auch haben (und weitergeben), wenn man sich gesund fühlt. Vor einem Treffen mit anderen Menschen sollte man dieser Tage unbedingt einen Schnelltest machen.

In Deutschland sind rund 600 unterschiedliche Corona-Tests erhältlich. Doch immer wieder wird von Experten berichtet, dass einige Tests Omikron nicht wirklich erkennen können – und zum Beispiel ein negatives Ergebnis anzeigen, obwohl man Corona hat und „positiv“ ist. Welche Schnelltests erkennen Omikron zuverlässig und sind hochwertig – und welche nicht?

Impfausweis mit Impfspritze und Schnelltest. (Symbolbild)
Corona: Um schnell zu wissen, ob man sich infiziert hat, sind Selbsttests praktisch. Doch wie zuverlässig erkennen sie Omikron? (Symbolbild) © Christian Ohde/Imago

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Um das herauszufinden, hat Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (58, SPD) das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) beauftragt, eine Liste der Corona-Schnelltests zu erstellen, welche die Corona-Variante Omikron sicher nachweisen können. Die gesamte Liste kann auf der Webseite des PEI nachgelesen werden.

Corona-Schnelltests: Diese Tests zeigen sicher das richtige Ergebnis an

Folgende Schnelltests sollen besonders gut die Omikron-Variante erkennen:

Und was ist mit den anderen Tests, die auf dem Markt sind? Studien aus den USA haben ergeben, dass manche Schnelltests nicht empfindlich genug auf die Omikron-Variante reagieren könnten, vermeldet das PEI. Eine hundertprozentige Gewissheit böten auch die Tests nicht, die gut abgeschnitten haben, aber sie würden uns „mehr Sicherheit im Alltag“ bringen, so zitiert die Zeitung „Augsburger Allgemeine“ PEI-Präsident Klaus Cichutek.

Insgesamt sei in Deutschland mittlerweile „ein höheres Level an Testsicherheit“ erreicht worden, sagt Cichutek. Zudem seien falsch-positive Testergebnisse „so gut wie ausgeschlossen“. Was beachtet werden muss: Generell können Schnelltests eine Infektion nur dann anzeigen, wenn zum Testzeitpunkt eine hohe Viruslast besteht – egal, für welche Corona-Variante. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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