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Neuer Diabetes-Pass: Wie er hilft, Folgeerkrankungen vorzubeugen

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Von: Kristina Wagenlehner

Der Diabetes-Pass wurde aktualisiert. Er steht jetzt in Englisch, Türkisch, Arabisch und Russisch zur Verfügung, wurde um die Grippe-Schutzimpfung erweitert und enthält mehr Platz für Untersuchungen. Auch an Corona wurde gedacht.

Berlin – Mit dem Diabetes-Pass können Betroffene selbst Folgeerkrankungen vermeiden oder rechtzeitig erkennen. Im Pass sehen sie ihre Werte auf einen Blick und werden an wichtige Vorsorgeuntersuchungen erinnert. Der Arzt vermerkt dort die Untersuchungsergebnisse und kann gemeinsam mit dem Patienten Ziele festlegen.

Neuer Diabetes-Pass: Was ist neu?

Englisch, Türkisch, Arabisch und Russisch: Der Diabetes-Pass kann neben Deutsch nun auch in diesen Sprachen beim Kirchheim Verlag für 2,60 Euro bestellt werden. Die Autoren haben die Blutfettwerte wieder in den Pass mit aufgenommen und die Grippeschutzimpfung* hinzugefügt. Zu dieser rät die Deutsche Gesellschaft für Diabetes (DDG) Betroffenen dringend.

Neuer Diabetes-Pass: Auch an Corona gedacht

Im neuen Gesundheits-Pass Diabetes kann außerdem die aktuelle COVID-19-Impfung eingetragen werden. Experten der DDG raten ebenfalls dringend zu dieser Impfung, da Personen mit Diabetes anfälliger für einen schweren Verlauf von COVID-19 sind. Deshalb können sie sich, unabhängig vom Diabetes-Typ, für eine vorzeitige Impfung anmelden.

Neuer Diabetes-Pass: Warum jeder Diabetiker den Pass nutzen sollte

Den Gesundheits-Pass sollten Betroffene bei jedem Arztbesuch mitbringen und ausfüllen lassen. Denn regelmäßiges Beobachten und Überprüfen der Werte und Behandlungsergebnisse kann Folgeerkrankungen wie Amputationen, Erblindung und Erkrankungen der inneren Organen verhindern. Den Pass können selbstverständlich auch Kinder mit Diabetes nutzen.

Diese Daten sind unter anderem im Diabetes-Pass erfasst:

Was noch praktisch ist: Der Pass bietet Platz für mehrere Jahre, so können die Behandlung und der Krankheitsverlauf genau verfolgt werden. Für den Notfall sind dort alle wichtigen Nummern hinterlegt und die Ärzte wissen sofort über die Details der Krankheit, beispielsweise über eine Insuliallergie, Bescheid. * Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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