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Eingerissene Fingernägel: Diese häufigen Ursachen könnten dahinterstecken

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Von: Christine Pander

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Zwei Frauenhände mit manikürten Nägeln ohne Lack liegen aufeinander (Symbolfoto)
Eingerissene Fingernägel können auf Krankheiten hindeuten (Symbolfoto) © denisfilm/imago-images

Es sieht nicht so schön aus und kann auch ziemlich schmerzhaft sein, wenn die Nägel an den Fingern eingerissen sind. Manchmal deuten sie als Symptom auf einen Mangel oder eine Erkrankung hin.

Düsseldorf – Fingernägel und gepflegte Hände sind nahezu allen Menschen wichtig. Wenn die Fingernägel aber plötzlich splittern, schnell einreißen oder brüchig sind, stört das und kann auch sehr schmerzhaft sein. Eine mögliche Ursache ist, dass die Hände zu häufig mit Feuchtigkeit in Kontakt kommen, zum Beispiel durch Geschirr abspülen oder das ständige Tragen von Arbeitshandschuhen, in denen die Hände schwitzen.

Eingerissene Fingernägel: Auch Wasser und Putzmittel können schuld sein

Putzchemikalien und Nagellackentferner trocknen die empfindlichen Nägel ebenfalls aus und rauben ihre Elastizität. Letztlich können brüchige Nägel auch immer ein Symptom für bestimmte Erkrankungen sein. Halten die Beschwerden beispielsweise über einen längeren Zeitraum an und kann ausgeschlossen werden, dass es an falscher Pflege liegt, sollte immer ein Arzt hinzugezogen werden.

Brüchige Nägel sind Experten der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG) zufolge zwar in den meisten Fällen harmlos, dennoch kann die Form und Beschaffenheit von Nägeln auch zur Diagnose bestimmter Erkrankungen herangezogen werden. So kann beispielsweise anhand des Wachstumsprozesses an der Nagelmatrix erkannt werden, ob eine Schuppenflechte vorliegen könnte.

Aber auch andere Auffälligkeiten an den Fingernägeln geben Medizinern Aufschluss über:

Generell gilt: Wenn Nägel plötzlich verändert sind, brüchig werden oder sich verfärben, sollte ein Dermatologe um Rat gefragt werden, wenn der Zustand einige Zeit anhält. Ein Experte wird relativ schnell einordnen können, ob es sich um eine harmlose Veränderung oder sogar um einen Nagelpilz handelt.* Nägel können quer oder längs zum Nagelbrett aufreißen. Die eine Form ist aber nicht schlimmer als die andere, betonen Experten der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG).

Eingerissene Fingernägel: Mandel- oder Olivenöl kann helfen

Die Hautärzte haben auch einen Tipp, wie die Hände vor Nagelbruch geschützt werden können: Die Hände nach jedem Waschen gut eincremen und auf Chemie verzichten. Hilfreich ist es der DDG zufolge auch, wenn die Nägel nicht permanent mit Wasser oder Chemikalien in Berührung kommen. Beim Putzen sollten daher immer Handschuhe getragen werden. Tipp: Regelmäßig Mandel- oder Olivenöl auftragen, hält die Nägel schön elastisch.

Um feinen Verletzungen vorzubeugen, kann zum Kürzen der Nägel eine scharfe Schere anstelle eines Knipsers benutzt werden. Besonders schonend ist dem Bundesverband der Fachkosmetikerinnen (BFD) zufolge auch die Nutzung einer Glasfeile. Auf Nagellack und künstliche Fingernägel sollten Betroffene jedenfalls besser verzichten, solange die Beschwerden anhalten. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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