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Eisbaden zum Abnehmen: So sollen die Pfunde schmelzen, sagt Experte

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Von: Anna Katharina Küsters

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Eisbaden kostet starke Überwindung. Doch wer es richtig macht, den belohnt der eigene Körper. Denn das Frieren soll das Immunsystem stärken.

München – Draußen ist es bitterkalt, das Wetter lädt zum Kuscheln auf der Couch ein. Die meisten Menschen wagen sich in dieser Zeit nur dick eingepackt in Mantel, Mütze und Handschuhe raus. Doch wer genau hinschaut, der entdeckt an Weihern, Seen und Flüssen immer häufiger Badefans, die trotz Minustemperaturen ins Eiswasser hüpfen. Eisbaden nennt sich dieser Trend, der beispielsweise in Skandinavien schon lange Tradition ist. Dabei sind einige Dinge zu beachten, dann hilft Eisbaden beim Abnehmen und stärkt das Immunsystem.

Eisbaden zum Abnehmen: So sollen die Pfunde schmelzen, sagt Experte

Eisbaden bringt viele Vorteile mit sich. Allerdings nur, wenn Probierfreudige es richtig machen. Einfach ins Eiswasser zu springen, ist keine gute Idee. Vielmehr braucht es eine langsame Vorbereitung des Körpers an den Badegang. So bereiten Sie sich auf das Eisbaden vor und verhalten sich beim ersten Sprung ins Wasser:

Zu sehen ist eine Frau, die lachend im Eiswasser schwimmt. Um sie herum sieht man Eisschollen. (Symbolbild)
Eisbaden kurbelt die Fettverbrennung an. (Symbolbild) © Cavan Images/Imago

Es ist wichtig, sich vorsichtig ans Eisbaden heranzutasten. Kommt der Körper so plötzlich mit Eiswasser in Kontakt, kann das extreme Auswirkungen haben. Personen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder Bluthochdruck dürfen deswegen nicht Eisbaden, sagt Dr. Milan Dinic, Internist, Kardiologe und Sportmediziner aus München.

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Eisbaden zum Abnehmen: Vor- und Nachteile des kalten Vergnügens

Sobald der Körper im Eiswasser ist, läuft Folgendes ab: Die Gefäße verkleinern sich, der Körper schüttet Stresshormone und Adrenalin aus und der Blutdruck steigt. Für kranke Menschen kann das lebensgefährlich sein. Deswegen rät Dinic auch zu einem Arztbesuch, bevor es das erste Mal ins Eiswasser geht. Nur so ist sichergestellt, dass der Körper gewappnet ist.

Stimmen die Vorbereitungen, können es Badefreudige genießen. Denn dem Eisbaden sprechen Verfechter des Trends folgende positiven Wirkungen zu:

Vor allem der letzte Aspekt macht das Eisbaden für viele Menschen attraktiv. Wer regelmäßig ins kalte Wasser springt, der aktiviert die braunen Fettzellen im Körper. Das setzt Energie im Körper direkt in Form von Wärme frei.

Studien, die diesen positiven Effekt belegen, gibt es laut dem GEO-Magazin bisher keine. Das ausgeschüttete Adrenalin führe zum sogenannten Kick im Körper, der das Eisbaden so interessant mache. Wichtig ist auch, dass Eisbaden nur bei demjenigen Wirkung zeigt, der es alle zwei Tage macht. Sonst ist der nachhaltige Effekt nicht gegeben. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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