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Fastenzeit: 5 ungewöhnliche Ideen, mit denen der Verzicht gelingt

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Von: Laura Knops

In der Fastenzeit achten viele Menschen bewusst auf ihre Ernährung. Doch Fasten muss sich nicht allein auf schlechte Ernährungsgewohnheiten beschränken. Es gibt auch andere Wege, sinnvoll zu verzichten.

Frankfurt/Main – Egal ob aus religiösen Gründen oder der Gesundheit zuliebe: Viele Menschen verzichten in der Fastenzeit auf Fleisch, Zucker oder Alkohol. Doch beim Fasten geht es um mehr als nur gesunde Ernährung. Wer sich – und der Gesellschaft – etwas Gutes tun möchte, findet hier fünf alternative Ideen zum Thema Verzicht.

Fastenzeit: 5 ungewöhnliche Ideen, mit denen der Verzicht gelingt

Am Aschermittwoch (17. Februar 2021) beginnt für viele Menschen die Fastenzeit. Genau 40 Tage lang, also bis Ostern, verzichten sie auf ungesunde Angewohnheiten oder Genussmittel. Doch Fasten schärft nicht nur das Bewusstsein, sondern hilft auch alltägliche Dinge wieder mehr wertzuschätzen. Für viele ist die Fastenzeit daher besonders praktisch gesunde oder nachhaltige Gewohnheiten in den Alltag zu integrieren. Der vorgegebene Zeitraum motiviert dabei zusätzlich*, wie 24garten.de berichtet.

1. Fastenzeit: Digital Detox

Rund 3,5 Stunden verbringt jeder Deutsche durchschnittlich jeden Tag vor dem Fernseher - die Zeit, die Kinder, Jugendliche und Erwachsene zusätzlich am Handy vergeuden, ist dabei allerdings nicht berücksichtigt. Das ist viel zu viel, sind sich Experten einig.

Wer sein Smartphone beiseitelegt, merkt schnell, wie gut es tut, nicht ständig erreichbar zu sein. Unser Tipp: Lieber einfach mal ein Buch oder eine Zeitschrift lesen. Wem der Verzicht besonders schwerfällt, sollte sich feste Zeitfenster schaffen, in denen das Smartphone oder Tablet bewusst zur Seite gelegt wird.

2. Fastenzeit: Vegan leben

Auf bestimmte Nahrungsmittel zu verzichten, ist in der Fastenzeit besonders beliebt. Doch nicht nur tut es dem Körper gut, ungesunde Lebensmittel vom Speiseplan zu streichen, auch die Tiere und die Umwelt können davon profitieren.

Wer sich 40 Tage lang vegan ernährt und auf tierische Lebensmittel wie Milch, Fleisch, Fisch, Honig und Eier verzichtet, verändert zwar nicht die Welt, macht aber zumindest einen Anfang. Angst vor einem Nährstoffmangel brauchen Sie dabei nicht zu haben. Nur wer längere Zeit vegan isst, sollte darauf achten, genügend Vitamin B12 und D, Calcium, Eisen, Jod und Zink zu sich zu nehmen, wie das Verbrauchermagazin Öko-Test berichtet.

3. Fastenzeit: Shoppingfreie Zeit

Sie brauchen einen neuen Pulli oder eine neue Hose? Stimmt nicht! Denn vieles, was wir kaufen, haben wir eigentlich gar nicht zwingend nötig. Wer in der Fastenzeit ganz ohne (Online-)Shopping auskommt, ist daher auf dem besten Weg, sein Konsumverhalten nachhaltig zu verändern.

Nutzen Sie die Fastenzeit lieber, Ihre Wohnung gründlich auszumisten. Dabei gilt: Gegenstände, die seit einem Jahr nicht benutzt wurden, können aussortiert werden. Egal ob Kleinanzeigen-Seiten oder als Geschenk an Freunde - es gibt viele Möglichkeiten, seine Sachen weiterzugeben.

4. Fastenzeit: Plastik fasten

Auch beim wöchentlichen Einkauf kann „gefastet“ werden. Denn Nachhaltigkeit fängt bereits bei der Wahl und Aufbewahrung alltäglicher Produkte an. Beim Plastikfasten verzichtet man daher 40 Tage lang auf unnötige Verpackungen und Plastikmüll.

Ganz auf Plastik zu verzichten, ist allerdings kaum möglich. Doch was zunächst schwierig klingt, lässt sich mit ein bisschen Übung und Hintergrundwissen so gut es geht umsetzen. Mit diesen drei Tipps reduzieren Sie Ihren Plastikmüll:

5. Fastenzeit: Autofreie Zeit

Wer das Auto ab und zu stehen lässt, tut nicht nur seiner Gesundheit einen Gefallen, sondern auch der Umwelt. Zumindest wenn man statt dem Auto häufiger zu Fuß geht oder mit dem Rad fährt. Auch wenn Autofasten nicht für jeden geeignet ist, sollte man häufiger mal zu Bus und Bahn wechseln. *merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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