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Fastenbrechen: Das sollten Sie jetzt essen und das nicht

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Von: Natalie Hull-Deichsel

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Ist die Fastenzeit erst mal vorbei, können Sie gleich wieder essen wie zuvor. Wirklich? So sollten Sie Ihren Körper an das gewohnte Essverhalten gewöhnen.

Bonn – Fastenbrechen, was ist denn das? Wer sich schon einmal mit Heilfasten beschäftigt oder selbst gefastet hat, weiß, wie wichtig das sogenannte Fastenbrechen ist: die langsame Ernährungsumstellung nach einer Fastenkur zurück zur festen Nahrung. In der Zeit des Fastens wird dem Körper überwiegend Flüssiges wie Gemüsesuppen, ungesüßte Tees und Wasser zugeführt. Unser Magen gewöhnt sich nach einer Weile daran, dass er keine feste Nahrung aufnimmt, somit sinkt das Hungergefühl und auch die Produktion der Verdauungssäfte nimmt merklich ab. Flüssige Nahrung kann der Körper leichter verdauen als feste Nahrung.

Fastenbrechen: Das sollten Sie jetzt essen und das nicht

Je länger Sie fasten, desto länger benötigt der Körper anschließend Zeit, sich wieder auf die Norm umzustellen und die gewohnte Ernährung verdauen zu können. Es ist also wichtig, nach dem Heilfasten erst langsam wieder mit festem Essen zu beginnen. Wer das Fastenbrechen überspringt und einfach wieder normal isst, riskiert Übelkeit, Verdauungsprobleme bis hin zu Erbrechen. Aus diesem Grund ist bewusstes Fastenbrechen sehr wichtig.

Fastenbrechen: Wie lange sollte die Aufbauphase dauern?

Eine einfache Faustregel besagt: Die Aufbauphase beim Fastenbrechen* sollte etwa ein Drittel der individuellen Fastenzeit dauern. Es ist daher empfehlenswert, mindestens zwei bis drei Eingewöhnungstage einzuplanen, an denen Sie langsam wieder anfangen zu essen. Wenn Sie das Gefühl haben und merken, Ihr Körper benötigt mehr Zeit für die Umstellung nach der Fastenkur, räumen Sie sich diese Zeit ein.

Mann im Profil, der in einen Burger beißt. (Symbolbild)
Kann man nach der Fastenzeit sofort wieder normal essen? (Symbolbild) © Andrey Popov/Imago

Fastenbrechen morgens, mittags, abends – Welche Zeit ist am besten?

Wie Sie sich den Tag zum Fastenbrechen gestalten, bleibt Ihnen selbst überlassen. Medizinisch gesehen gibt es keine beste Zeit am Tag, in der die Aufbauphase für gewohnte und feste Nahrung am erfolgreichsten gelingt. Generell ist eine Ernährung, die sich dem individuellen Tagesablauf anpasst, am ehesten geeignet.

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Fastenbrechen: Diese Lebensmittel sind erlaubt

Nicht nur während des Heilfastens selbst, auch im Laufe der Aufbauphase und nach der Fastenzeit ist es am wichtigsten, ausreichend zu trinken. Am besten ist stilles Wasser und/oder ungesüßte Tees. Achten Sie darauf, dass Sie pro Tag zwei bis drei Liter Flüssigkeit zu sich nehmen.

Lebensmittel, die sich für das Fastenbrechen eignen:

Den ersten Tag des Fastenbrechens* können Sie beispielsweise wie folgt aufbauen:

Am zweiten Tag der Aufbauphase könnte Ihr Speiseplan wie folgt aussehen:

Am dritten Tag des Fastenbrechens können Sie die Menge des zweiten Tags noch etwas steigern bzw. mit verschiedenen, leicht verdaulichen Gemüsen wie Karotte, Pastinake, Fenchel*, junger Kohlrabi und grüne Jungerbsen ergänzen. In Sachen Obst sind neben Äpfeln die Blaubeeren* nicht nur leckere Fastenbrecher, ihre Inhaltsstoffe wirken gleichzeitig antioxidativ und schützen den Körper vor freien Radikalen. *Merkur.de und 24garten.de sind ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren RedakteurInnen leider nicht beantwortet werden.

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