1. 24vita
  2. Verbraucher

Fette machen fett? Von wegen – diese helfen sogar beim Abnehmen

Erstellt:

Von: Jasmin Pospiech

Kommentare

Lange Zeit hieß es: Wer abnehmen will, sollte besser fette Lebensmittel meiden. Doch wenige wissen, dass manche die Pfunde gesund purzeln lassen können.

München – Neben Kohlenhydraten und Proteinen ist Fett ein lebenswichtiger Makronährstoff, den unser Körper braucht und den er nicht selbst herstellen kann. Allerdings ist er seit einigen Jahrzehnten zu Unrecht als ungesund verteufelt worden. Besonders Abnehmwillige meiden ihn und essen vermehrt fettarme Lebensmittel, um Kalorien zu sparen. Denn Tatsache ist: Ein Gramm Fett enthält neun Kalorien, während es bei Eiweiß und Kohlenhydrate nur vier Kalorien pro Gramm sind.

Fette machen fett? Von wegen – diese helfen sogar beim Abnehmen

Da liegt die Vermutung nahe, dass man Fett in der täglichen Ernährung besser ausspart. Doch es gibt fette Lebensmittel, die sogar den Muskelaufbau und das Abnehmen begünstigen können. Schließlich braucht der Körper Fett als Energielieferant, um lebenswichtige Funktionen auszuführen, sich zu bewegen und um Sport machen zu können. Denn das Fettgewebe schützt die Zellen und damit auch die Muskelzellen, speichert Wasser und gibt, wenn nötig Energie frei.

Eine Person kneift eine Bauchfalte zusammen. (Symbolbild)
Bauchfett entsteht oft durch falsche Ernährung. Daher raten Ärzte, es zu reduzieren. (Symbolbild) © Patrick Pleul/dpa

Zudem regulieren Fette unseren Hormonhaushalt. Das gilt vor allem für Testosteron, das bei ausreichender Produktion den Muskelaufbau stimuliert. Darüber hinaus sorgen sie dafür, dass die fettlöslichen Vitamine D, A, E und K besser aufgenommen werden. Ansonsten würden sie einfach wieder ausgeschieden werden.

Noch mehr spannende Gesundheits-Themen finden Sie in unserem kostenlosen Newsletter, den Sie gleich hier abonnieren können.

Fette machen fett? Mehr ungesättigte Fettsäuren auf den Speiseplan

Doch Fett ist nicht gleich Fett: So rät die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) dazu, mehr ungesättigte Fettsäuren und weniger der schlechten gesättigten oder gar Transfette zu sich zu nehmen. Auch bei den ungesättigten Fettsäuren wird in einfache und mehrfache unterschieden. Die einfach ungesättigten Fettsäuren werden als gesunde Fette gepriesen, da sie den Cholesterinspiegel im Blut positiv beeinflussen, indem sie den LDL-Wert senken.

Sie sind vor allem in folgenden Lebensmitteln enthalten:

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren bestehen wiederum aus Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. Diese sollten Sie in einem Verhältnis fünf zu eins zu sich nehmen. Zu viel Omega 6 ist schließlich schädlich für den Körper und kann entzündungsfördernde Prozesse im Körper begünstigen.

Fette machen fett? Omega-3-Fettsäuren können Entzündungen hemmen

Omega 3 sorgt hingegen dafür, dass mehr entzündungshemmende Gewebshormone produziert werden. Zudem sollen sie sich positiv auf Gehirn und Nervensystem auswirken und dadurch auch die Leistung und Konzentrationsfähigkeit steigern. Darüber hinaus schützen Sie Herz und Blutgefäße und sorgen für eine bessere Regeneration der Muskeln, zum Beispiel nach dem Sport.

Sie sind in folgenden Lebensmitteln zu finden:

*Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

Auch interessant

Kommentare