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Glutenfreies Frühstück: Die besten Alternativen zu Brot und Müsli

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Von: Laura Knops

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Frühstück hierzulande besteht meist aus Brot oder Müsli – und enthält viel Gluten. Mit diesen glutenfreien Alternativen starten Sie gesund in den Tag.

München – Um mit Energie in den Tag zu starten, ist ein gesundes Frühstück enorm wichtig. Die meisten Menschen in Deutschland greifen am Morgen daher zu Klassikern wie einem belegten Brot oder Müsli. Ungesund ist das nicht, denn diese geben Kraft und halten lange satt. In Brot, Brötchen und Müsli sind allerdings meist eine Menge Gluten enthalten.

Wer unter einer Glutenunverträglichkeit oder Zöliakie leidet, muss jedoch keinesfalls auf ein gesundes und leckeres Frühstück verzichten. Welche Alternativen es zu Backwaren und Müsli gibt, erklärt Ihnen die Redaktion.

Glutenfreies Frühstück: Die besten Alternativen zu Brot und Müsli

Frühstückslieblinge wie Brot, Brötchen und Müsli enthalten normalerweise Gluten. Wer sich glutenfrei ernährt, kann auf Alternativen ausweichen. So sind in den meisten Supermärkten mittlerweile zahlreiche glutenfreie Produkte zu finden. Dazu zählen neben frischem Backwaren und Croissants auch glutenfreie Backmischungen und Aufbackbrötchen. Diese bestehen aus Reis-, Mais- oder Buchweizenmehl. Aber auch Mischungen aus Nuss- und Samenmehlen sowie nährstoffreiche Kerne und Ölsaaten werden häufig verwendet.

Es ist eine Schüssel mit Früchten und Müsli zu sehen. (Symbolbild)
Ganz ohne Gluten: eine Smoothie-Bowl zum Frühstück. (Symbolbild) © Panthermedia/Imago

Wichtig ist, darauf zu achten, dass die glutenfreien Lebensmittel auch als solche gekennzeichnet sind. Sonst kann es passieren, dass Produkte, die von Natur aus glutenfrei sind, möglicherweise Spuren von Gluten enthalten. Das gilt übrigens auch für verarbeitete Nahrungsmittel wie Wurst, Käse, Marmelade, veganen und vegetarischen Aufstrichen. Diese sind zwar in der Regel glutenfrei. Trotzdem sollten Menschen mit Glutenunverträglichkeit zur Sicherheit die Zutatenliste checken.

Glutenfreies Frühstück: Kein Verzicht auf Brot und Brötchen

Obwohl es inzwischen eine Vielzahl an glutenfreien Produkte in den Supermärkten oder beim Bäcker zu kaufen gibt, müssen Menschen mit Glutenunverträglichkeit oder Zöliakie nicht zwangsläufig auf die teuren Ersatzprodukte zurückgreifen. Glutenhaltige Mehle lassen sich beim Backen zu Hause ganz einfach durch Sorten ohne Gluten austauschen. Dazu zählen neben Reis-, Hafer-, Treff- und Maismehl auch Mehl aus Pseudogetreide wie Buchweizen, Quinoa und Amarant.

Auch glutenfreies Müsli lässt sich ganz einfach und schnell selber machen. Zutaten wie Hirse, Amarant, gepuffter Quinoa, Körner und Nüsse sind dabei nicht nur besonders lecker und vielfältig. Selbst gemachtes Müsli und Porridge enthält auch deutlich weniger Zucker als gekaufte Müsli-Mischungen ohne Gluten.

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Glutenfreies Frühstück: So starten Sie gesund in den Tag

Neben Klassikern wie Brot und Müsli, gibt es aber auch andere Möglichkeiten, gesund in den Morgen zu starten:

Glutenfreies Frühstück: Abwechslungsreiche Ernährung

Jeden Morgen nur Brot mit Marmelade zu frühstücken ist auf Dauer langweilig, nicht besonders gesund und hält nur kurze Zeit satt. Um optimal in den Tag zu starten, sollten Sie Ihr Frühstück daher möglichst mit frischen und ausgewogenen Zutaten zubereiten. Achten Sie darauf, dass Sie Abwechslung auf den Teller bringen, um alle wichtigen Vitamine, Mineralien, Ballaststoffe, Proteine und gesunde Fette zu sich zu nehmen.

Wer es gerne süß mag, sich aber trotzdem gesund ernähren möchte, muss keinesfalls auf Honig und Marmelade auf dem Brot verzichten – allerdings verzehren Sie sie besser nur in kleinen Mengen. Von einem süßen Frühstück mit glutenfreiem Gebäck wie einem Croissant, Muffin oder Donut raten Experten allerdings ab. Süßigkeiten wie diese enthalten zu viel Fett, zu wenig Eiweiß, zu viel Zucker – und sättigen nur für kurze Zeit. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren RedakteurInnen leider nicht beantwortet werden.

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