1. 24vita
  2. Verbraucher

Starkes Schwitzen: Meiden Sie besser diese Lebensmittel

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Jennifer Köllen

Starkes Schwitzen nervt vor allem in Situationen, in denen man cool bleiben will. Wenn Sie auf ihre Ernährung achten, bleiben Sie trocken.

Hannover - Ihnen steht häufig der Schweiß auf der Stirn? Und das stört Sie vor allem in Situationen, in denen Sie nur im übertragenen Sinne glänzen wollen, etwa bei einem Date oder einer wichtigen Präsentation im Job? Dann ist vielleicht Ihre Ernährung der Grund dafür.

Häufiges Schwitzen: Die Gene sind „Schuld“, wenn der Schweiß läuft

Wenn Sie übermäßig schwitzen, könnte dahinter eine Krankheit stecken. Sie waren beim Arzt und haben nicht die Diagnose Hyperhidrose erhalten? Dann sind Ihre Gene „Schuld“ daran, dass Sie so viel transpirieren. Das war dann vermutlich schon in Ihrer Kindheit der Fall.

Doch keine Panik. Es gibt viele Wege, den Schweiß und die dazugehörige Geruchsbildung in den Griff zu bekommen. Zum Beispiel über die richtige Ernährung.

Häufiges Schwitzen: Diese Lebensmittel sollten Sie meiden

Wer viel schwitzt, sollte an heißen Sommertagen auf Fleisch verzichten. Obacht: Auch vegetarische Alternativen wie Sojaprodukte und Hülsenfrüchte sind gleichermaßen schweißtreibend, da sie ebenfalls sogenannte Purine enthalten. Darauf weist die Apothekerkammer Niedersachsen hin. Purine werden überwiegend vom Körper selbst gebildet und sind ein wichtiger Bestandteil von Körperzellen. Sie werden aber eben auch über Lebensmittel aufgenommen, etwa aus Schalen- und Krustentieren sowie Kohl, Spinat und Spargel. Im Körper werden sie in Harnsäure umgewandelt. 

In diesen Lebensmitteln sind besonders viele Purine enthalten:

Doch nicht nur Purine treiben die Schweißbildung an und sollten bei vermehrten Schwitzen gemieden werden.

Häufiges Schwitzen: Wenn Sie auf Kaffee und Alkohol verzichten, können Sie auf Linderung hoffen.

Auch durch zu viel Kaffee- und Alkoholgenuss kann es zu vermehrtem Schwitzen kommen. Der Grund: Zwei unserer Lieblingsgetränke sorgen dafür, dass der Körper das Stresshormon Cortisol bildet. Dadurch kommt es zu einer Irritation des körperlichen Temperaturreglers. Wer Hitzewallungen hat, sollte deswegen lieber zu grünen Tee greifen sowie Kaffee und Alkohol reduziert trinken oder meiden.

Vorsicht auch bei Chili: Auch scharfe Lebensmittel oder Gewürze können Hitzewallungen auslösen oder verstärken.

Angela Merkel winkt und hat einen Schweißfleck unter dem Arm. (Symbolbild)
Häufiges Schwitzen: Schweißflecke sind in der Öffentlichkeit besonders unangenehm. (Symbolbild) © Sven Simon/ Imago

Häufiges Schwitzen: Diese Lebensmittel kühlen runter und stoppen den Schweiß

An heißen Tagen können Kräuter mit ihren enthaltenen ätherischen Ölen bei Hitzewallungen helfen und für etwas Belebung sorgen. Insbesondere das mediterrane Kraut Salbei gehört zu den Klassikern bei der Anwendung gegen Hitzewallungen. Die ätherischen Öle hemmen die Nervenenden der Schweißdrüsen, die so weniger Schweiß produzieren. Dies lindert übermäßiges Schwitzen, wirkt kühlend und ausgleichend bei Nachtschweiß. Tipp: morgens das Gesicht mit frischen Salbeitee abtupfen. Das wirkt desinfizierend und vermindert die Schweißbildung.

Zitronenmelisse und Pfefferminze haben ebenfalls einen anti-transpirierenden Effekt.

Auch B-Vitamine können vermehrtes Schwitzen reduzieren. Studien haben gezeigt, dass besonders Folat (Vitamin B9) gut bei Hitzewallungen hilft, da es einen entspannenden Effekt auf den Körper hat und regulierend wirkt. Folat steckt in grünem Gemüse (Brokkoli, Spinat, Bohnen), Fenchel, Rote Bete, Hülsenfrüchte, Nüssen, Haferflocken, Beeren und Eiern. Alternativ helfen auch Nahrungsergänzungsmittel.

(Mit Material von dpa). *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Noch mehr spannende Gesundheits-Themen finden Sie in unserem kostenlosen Newsletter, den Sie gleich hier abonnieren können.  

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden

Auch interessant

Kommentare