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Haferflocken-Diät: 2 Kilo abnehmen und trotzdem satt essen

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Von: Jasmin Farah

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Low Carb, intermittierendes Fasten oder Stoffwechseldiät: Es gibt viele Abnehmtrends. Doch es geht günstiger und einfacher: mit Haferflocken.

München – Abnehmen mit Kohlenhydraten? Das war lange Zeit verpönt. Stattdessen war für alle Abnehmwilligen „Low Carb“ das Gebot der Stunde. Denn dieses Diätkonzept verspricht nicht nur, einige Pfunde zu verlieren, sondern auch, dass es schnell passiert. Und einfach ist es auch: Schließlich muss man „nur“ die „bösen“ Kohlenhydrate in Form von Nudeln, Reis, Müsli, Brot etc. weglassen. Was sich so einfach anhört, ist allerdings oftmals schwierig im Alltag umzusetzen.

Haferflocken-Diät: Zwei Kilo abnehmen und trotzdem satt essen

Gleichzeitig sorgen die verrufenen Beilagen dafür, dass wir uns lange satt fühlen. Ernähren wir uns hingegen nur von Protein in Form von Fisch, Fleisch und Milchprodukten und etwas Obst und Gemüse, ist nicht nur die Stimmung bald im Keller. Zudem kommen früher oder später Heißhungerattacken hinzu, die den gefürchteten Jo-Jo-Effekt mit sich bringen. Doch was wäre, wenn Sie einfach weiter Ihre geliebten Frühstücksflocken essen dürfen?

Eine Schüssel mit Haferflocken. (Symbolbild)
Haferflocken sind als gesundes Frühstück sehr beliebt. (Symbolbild) © Panthermedia/Imago

Haferflocken enthalten zwar viele Kohlenhydrate und enthalten dementsprechend auch Kalorien, aber gleichzeitig sind sie sehr gesund. Schließlich versorgen Sie uns schon am frühen Morgen mit genug Energie, um in den Tag zu starten. Demnach besteht die enthaltene Stärke aus mehreren Zuckermolekülen. Da sie zudem langkettig sind und Haferflocken darüber hinaus viele Ballaststoffe enthalten, helfen Sie beim Abnehmen.

Haferflocken-Diät: Das dürfen Sie sonst noch essen

Einerseits heben sie den Blutzuckerspiegel nicht so sehr an, weshalb keine Heißhungerattacken drohen. Andererseits sorgen die Ballaststoffe für eine gute Verdauung und ein langanhaltendes Sättigungsgefühl. Es reicht schon aus, täglich 250 Gramm Haferflocken zu konsumieren. Wie Sie die Menge über den Tag verteilen, ist dabei Ihnen überlassen. Zudem können Sie es als Müsli, Porridge oder auch Brei zubereiten – wichtig ist nur, dass Sie darauf achten, nicht über die tägliche Kaloriengrenze von 1.000 bis 1.3000 Kalorien zu kommen. Zum Vergleich: Eine Tagesportion von 250 Gramm Haferflocken hat um die 760 Kalorien.

Diese können Sie mit etwas kalorienärmeren Lebensmitteln kombinieren oder diese dazu essen, wie:

Außerdem ist es wichtig, an den Diättagen genug zu trinken. Die Deutsche Gesellschaft (DGE) empfiehlt, 1,5 bis zwei Liter Flüssigkeit pro Tag zu sich zu nehmen. Das kann in Form von Wasser, ungesüßtem Tee oder Kaffee sein. Das sorgt schließlich in Verbindung mit den Ballaststoffen dafür, dass diese im Magen aufquellen und man sich ebenfalls länger satt fühlt. Ein weiterer Bonus: Es kurbelt die Verdauung an und verhindert somit, dass Verstopfungen entstehen.

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Haferflocken-Diät: Das hat das Powerfood alles zu bieten

Darüber hinaus haben Haferflocken sehr viele Nährstoffe, die sehr gesund für unseren Körper sind, darunter Mineralstoffe, Vitamine und Spurenelemente wie:

Außerdem beinhalten sie auch etwas Eiweiß und gesunde, ungesättigte Fettsäuren. Damit ist die Haferflocken-Diät sehr ausgewogen, dennoch sollte sie nur für ein bis zwei Wochen durchgeführt werden. Stattdessen ist es ratsamer, sie als Startpunkt für eine ganzheitliche Ernährungsumstellung zu betrachten. Mithilfe derer schließlich erlernt wird, ein Gefühl dafür zu bekommen, wie viele Kalorien man zu sich nimmt und wie viele man tatsächlich am Tag braucht. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren RedakteurInnen leider nicht beantwortet werden.

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