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Hausputz: Diese vier Mittel reichen auch für Ihren Haushalt vollkommen aus

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Von: Jasmina Deshmeh

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Eine Frau mit dunklen Haaren und rosafarbenen Gumminhandschuhen putzt einen Kühlschrank (Symbolbild)
Chemiebomben und aggressive Keimkiller braucht es im Haushalt nicht, um ihn hygienisch zu halten (Symbolbild) © Panthermedia/Imago

Für jedes Eckchen ein Mittelchen: Reinigungsprodukte gibt es in Hülle und Fülle. Die meisten sind aber nicht nur überflüssig,sondern können auch der Umwelt und unserer Gesundheit schaden.

Düsseldorf – In Supermärkten und Drogerien werden wir von einer Fülle an Reinigungsmitteln überwältigt: Von Glasreiniger, Hygienespray und Kalkreiniger, bis hin zu Bodenreiniger und Scheuermilch ist alles dabei. Doch viele dieser Putzmittel sind nicht nur überflüssig, sie schaden auch der Umwelt und unserer Gesundheit. Denn bestimmte Inhaltsstoffe wie Duftstoffe oder Konservierungsmittel können Allergien auslösen oder die Haut und Atemwege reizen. Welche Mittel für einen effektiven und umweltfreundlichen Hausputz ausreichen, erklären wir hier.

Gesunder Hausputz: Welche Mittel brauche ich?

Aggressive Reinigungsmittel müssen in einem normalen Haushalt nicht sein. Schließlich geht es beim Putzen um Sauberkeit und nicht um den Kampf gegen übernatürliche Kräfte. Wer regelmäßig putzt, sollte laut Verbraucherzentrale deshalb mit diesen vier Produkten auskommen:

Doch Vorsicht: Auch wenn diese Putzmittel deutlich umweltschonender und verträglicher sind als die meisten chemischen Reiniger: Eltern sollten ihre Kinder von ihnen fernhalten. Denn auch sie können bei Hautkontakt, Einatmen oder Verschlucken gefährlich werden und Vergiftungen hervorrufen. Außerdem sollten die Mittel nie gemischt werden.

Gesunder Hausputz: Gute Putzutensilien sind die halbe Miete

Wer sich einen Vorrat an robusten Putzutensilien wie Bürsten, Tüchern und Schwämmen zulegt, braucht zudem meist weniger Putzmittel. Vorsicht ist allerdings bei empfindlichen Oberflächen geboten. Hier können schon einfache Mikrofasertücher zu hart sein und Kratzer verursachen. Verbraucher sollten die Herstellerangaben beachten oder die Tücher vorher an einer unauffälligen Stelle testen. Fenster und Spiegel kommen oft sogar ganz ohne Reinigungsmittel aus. Hier reichen Wasser, ein sauberes Mikrofasertuch und ein Abzieher. Putzmittel hinterlassen dagegen oft nur unschöne Schlieren.

Gesunder Hausputz: So geht es Keimen an den Kragen

Zugegeben: Seit Beginn der Corona-Pandemie sind Desinfektionsmittel aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Doch auch hier gibt es Unterschiede. Außerdem muss nicht jede Oberfläche im Haushalt damit behandelt werden. Immerhin töten die Mittel nicht nur krankmachende Bakterien, sondern auch jene, die unbedenklich sind. Eine gewisse Bakterien- und Keimbelastung ist aber Teil unserer natürlichen Umwelt, stärkt unsere Abwehrkräfte und kann sogar Allergien vorbeugen.

Statt die gesamte Wohnung zu desinfizieren, sollten Verbraucher deshalb darauf achten, unterschiedliche Putzlappen für unterschiedliche Wohnbereiche zu nutzen. Dazu zählen im Übrigen auch der häufig vergessene Kühlschrank, Türklinken und Lichtschalter. Die Lappen sollten nach dem Gebrauch bei 60 Grad in der Waschmaschine gewaschen werden und anschließend gut trocknen. Regelmäßiges Querlüften befreit die Luft außerdem von Keimen, sorgt für ein gesundes Raumklima und beugt gefährlicher Schimmelbildung vor.

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Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden

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