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Haustiere und Hitze: So helfen Sie Hund & Katze über extreme Temperaturen

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Von: Christine Pander

An heißen Tagen leiden auch die Haustiere: Da sie nicht schwitzen können, sollten Tierhalter für Abkühlung von Hund, Katze & Co. sorgen. Der Tierschutzbund gibt Tipps, wie das geht.

Bonn – Die Hitzewelle über Deutschland macht nicht nur den Zweibeinern, sondern auch ihren Haustieren zu schaffen. Worauf Sie jetzt bei Hund und Katze achten sollten, damit sie gut durch die Tage kommen:

Haustiere und Hitze: So erkennen Sie, ob es den Tieren noch gut geht

Anzeichen dafür, dass beispielsweise ein Hund stark unter der Hitze leidet, sind starkes Hecheln, ein glasiger Blick oder eine veränderte Zungen- und Mundschleimhautfarbe. Im schlimmsten Fall kommen Erbrechen und Gleichgewichtsstörungen hinzu. Dann sollten Halter sofort zum Tierarzt.

Bei leichter Überhitzung kann man das Tier langsam mit einem feuchten Tuch an Beinen, Pfoten und Kopf kühlen, aber auf keinen Fall mit kaltem Wasser abspritzen.

Diese Tipps bringen treue Vierbeiner durch hitzige Tage:

Der Tierschutzbund rät, die Tiere in der Hitzewelle gut im Blick zu halten und immer dafür zu sorgen, dass genug Wasser verfügbar ist. Dieses sollte auch unbedingt regelmäßig ausgetauscht werden! Bei allen Tieren, die in Käfigen leben und der Sonne nicht ausweichen können, müssen die Tierhalter besonders achtsam sein. Der Käfig darf beispielsweis nie in der prallen Sonne stehen.

„Wer morgens aus dem Haus geht, sollte bedenken, dass sich der Sonnenstand im Laufe des Tages ändert: Wo morgens noch kühler Schatten ist, herrscht nachmittags womöglich glühende Hitze. Ein frischer Wind bringt zwar ein wenig Abkühlung, doch sollten Käfige niemals im Durchzug stehen“, raten die Tierschützer.

Haustiere und Hitze: auch Wasser in Aquarien kann zu warm werden

Wer Fische hält, sollte im Blick haben, dass sich das Wasser im Aquarium lebensbedrohlich aufheizen kann. „Notfalls sollte vorsichtig kaltes Wasser nachgefüllt werden, um das Schlimmste zu verhindern“, so der Tipp vom Tierschutzverband. Was Sie bei einer Reise mit Hund oder Katze beachten sollten, lesen Sie hier.* Wofür spezielle Spürhunde übrigens auch im Kampf gegen Corona eingesetzt werden können, zeigt eine neue Studie.

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Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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