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Warum helfen wir?

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Von: Kristina Wagenlehner

Ein Mann bringt einer alten Frau ihre Einkäufe an ihre Haustür (Symbolbild)
Warum helfen wir anderen? (Symbolbild) © Panthermedia / imago-images

Was bringt nett sein? Wir bieten einer alten Dame den Platz an, lassen den Studenten an der Kasse vor und tragen seit über einem Jahr einen Mund-Nasen-Schutz. Uns selbst nutzt das nicht. Fünf Gründe, warum wir anderen trotzdem helfen.

Würzburg – Die Corona-Pandemie zeigt es deutlich: Menschen sind nicht nur auf den eigenen Vorteil aus. Wir helfen, teilen und trösten uns gegenseitig – auch virtuell. Die Wissenschaft bezeichnet das als prosoziales Verhalten. An der Universität Würzburg wird derzeit an unterschiedlichen Motiven und den Strukturen im Gehirn, die damit in Verbindung stehen, geforscht. Folgende Motive sind bisher bekannt.  

Prosoziales Verhalten: Warum wir helfen

Mitleid, Egoismus, Pflichtbewusstsein: Es gibt viele Gründe, warum Menschen anderen Menschen helfen. Einteilen lassen sie sich in fünf Motive:

Prosoziales Verhalten: Unsere Hilfe hat meist mehrere Gründe

Die Motive, warum wir helfen, wirken fast nie isoliert, sagt die Neuroforscherin Grit Hein von der Universität Würzburg. Um menschliches Verhalten zu verstehen und vorherzusagen, sei es daher wichtig zu verstehen, wie die Motive zusammenarbeiten. Die Corona-Pandemie hat aber nicht nur Auswirkungen auf das soziale Zusammenleben* – auch die Seele reagiert auf das Leben im Abstand. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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