1. 24vita
  2. Verbraucher

Hygiene im Alltag: Diese Hygienefehler macht fast jeder

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Laura Knops

Eine gute Hygiene schützt vor Keimen und Bakterien - aber nur, wenn Sie alles richtig machen. Folgende Hygienefehler sollten Sie daher vermeiden.

Köln – Mit den richtigen Hygienemaßnahmen lassen sich Keime und Bakterien in Schach halten. Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie ist eine gute Hygiene daher so wichtig wie noch nie. Wie Sie Hygienefehler im Alltag vermeiden, erfahren Sie hier.

1. Hygienefehler im Alltag: Lebensmittel zu schnell auftauen

Wer übrig gebliebene Lebensmittel, Obst und Gemüse einfriert, schont damit nicht nur die Umwelt, sondern auch seinen Geldbeutel. Denn gefroren sind viele Nahrungsmittel deutlich länger haltbar. Aber: Auch bei der Lagerung im Tiefkühlfach sollten Verbraucher einiges beachten.

Wichtig bei bereits tiefgekühlten Lebensmitteln wie Fisch oder Fleisch ist es, die Kühlkette nicht zu unterbrechen. Beim Auftauen sollte man sich zudem ausreichend Zeit lassen. Denn werden empfindliche Nahrungsmittel wie Fleisch, Geflügel oder Fisch bei Zimmertemperaturen oder wärmer aufgetaut, können sich Bakterien und Keime schnell vermehren. Besser ist es, die gefrorenen Produkte langsam im Kühlschrank auftauen zu lassen.

2. Hygienefehler im Alltag: Toilettenspülung bei offenem Deckel

Viele Menschen spülen bereits, wenn der Klodeckel nach dem Toilettengang noch nicht geschlossen ist - und begehen damit einen großen Hygienefehler. Denn beim Spülvorgang mit offenem Deckel bildet sich ein feiner Nebel aus Wasseraerosolen in der Luft.

Die feinen Tröpfchen können laut Forschern der Medical Centers der New York University bis zu sechs Meter hoch steigen, wie geo.de berichtet. Da die Aerosolwolke auch Bakterien enthält, verteilen sich diese auf den umliegenden Oberflächen und Gegenständen im Bad.

3. Hygienefehler im Alltag: Türklinken und Lichtschalter nicht säubern

Türklinken und Lichtschalter werden mehrmals täglich angefasst - bei der Putzroutine werden sie allerdings häufig vergessen. Durch die häufige Benutzung lagern sich dort Keime und Bakterien ab. Doch viel zu oft werden gerade diese Ecken bei der Haushaltshygiene vernachlässigt. Deshalb: Türgriffe und Lichtschalter - besonders im Bad - regelmäßig säubern.

Um Viren und Bakterien loszuwerden, braucht es jedoch nicht unbedingt aggressive Reinigungsmittel. Eigentlich reicht schon ein einfaches Mittel*, wie Merkur.de berichtet.

4. Hygienefehler im Alltag: Hände am Geschirrtuch trocknen

Zu den weitverbreiteten Fehlern in der Küche, zählt auch der falsche Gebrauch des Geschirrhandtuchs. Denn anders als viele denken, eignet sich das Küchenhandtuch nicht zum Trocknen der Hände. Grund dafür ist, dass sich auf den Händen zahlreiche Keime und Bakterien befinden können, die beim Abtrocknen schnell auf Geschirrtuch gelangen. Trocknet man dann Küchenutensilien mit dem gleichen Tuch ab, verteilen sie sich dort weiter.

Verbraucher sollten diese Gefahr nicht unterschätzen. Das zeigt auch eine Studie US-amerikanischer Wissenschaftler. Die Forscher der Kansas State University fanden heraus, dass Stofftücher häufig für die Verbreitung von Keimen in der Küche verantwortlich sind.

5. Hygienefehler im Alltag: Hände falsch oder zu kurz waschen

Die meisten Keime werden laut Umweltbundesamt mit den Händen übertragen - laut Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) sind sogar rund 80 Prozent der ansteckenden Krankheiten auf eine mangelnde Handhygiene zurückzuführen. Sorgfältiges Händewaschen ist daher nicht erst seit Beginn der Corona-Pandemie Pflicht.

Nicht selten wird dem Waschen der Hände zudem zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. So waschen sich viele Menschen nicht nur zu selten die Hände, sondern gehen dabei häufig auch falsch vor. Laut Experten sollte man sich die Hände mindestens 20 Sekunden lang einseifen und anschließend gründlich abtrocknen. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

Auch interessant