1. 24vita
  2. Verbraucher

Kalorienfallen bei Obst und Gemüse: Diese Sorten haben doch ganz schön viel Zucker

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Christine Pander

Verschiedene in Pastelltönen gehaltene Obstsorten auf einem Teller (Symbolfoto)

Obst und Gemüse enthält teilweise viel Zucker (Symbolfoto) © Elisabeth Cölfen/imago

Wer abnehmen möchte, sitzt meist dem Irrglauben auf, dass Gemüse und Obst wenig Kalorien haben, weil sie so gesund sind. Der enthaltene Zucker kann manchmal aber ordentlich reinhauen.

Bonn – Wer eine Diät macht, dabei viel Obst und Gemüse isst und sich wundert, warum die Kilos dennoch nicht purzeln, isst vielleicht zu viel vom Falschen. Denn je nach Sorte enthalten die an sich gesunden Lebensmittel nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung schon ganz schön viel Zucker. Diese 6 Sorten sollten Sie daher bei einer Diät vermeiden oder nur in Maßen verzehren:

Kalorienfallen bei Obst und Gemüse: Darauf sollten Sie achten

1. Bananen: Das gelbe Obst ist unglaublich gesund und steckt voller wertvoller Nährstoffe. Enthalten sind Kohlenhydrate , Kalium und Magnesium, was sich besonders positiv auf die Nerven auswirken kann. Aber: Je länger sie lagern, desto mehr Zucker wird im Obst freigesetzt. Bei unreifen grünen Bananen beträgt das Stärke-Zucker-Verhältnis 20:1, bei reifen Bananen ist es genau umgekehrt. Hundert Gramm Bananen bringen es im Schnitt auf 95 Kalorien. Das ist in etwa soviel, wie man verbrennt, wenn man 30 Minuten den Boden wischt.

2. Datteln oder Pflaumen: Meist wird diese Obstvariante gerne in der kalten Jahreszeit gegessen. Sie enthalten sehr viel Zucker und versorgen den Körper schnell mit Energie. Der Haken: Sie haben leider auch ziemlich viele Kalorien. 100 Gramm Datteln kommen sogar auf 114 Kalorien. Ab und zu eine naschen sollte aber dennoch erlaubt sein, denn beide sind reich an Mineralstoffen wie Kalium, Magnesium, Kalzium und Phosphor. Außerdem haben sie natürlich viele Ballaststoffe, die gut für die Verdauung sind.

So viele Kalorien werden bei 30 Minuten dieser Arbeiten im Haushalt verbrannt:

3. Litschis: Das klassische Sommerobst! Und da sie wie Melonen einen hohen Anteil an Wasser haben, denken viele, dass sie auch kaum Kalorien haben können. Das ist jedoch leider falsch! 100 Gramm Litschis haben immer noch 76 Kalorien. Im Vergleich dazu: 100 Gramm Wassermelone haben nur 30 Kalorien. Ein Tipp: Wenig Kalorien haben im Vergleich auch Erdbeeren.* Dafür liefern die Litschis aber eine hohe Dosis Vitamin C. Wer die süß-säuerlichen Früchte ab und zu in den Speiseplan einbaut und nicht unbedingt damit abnehmen möchte, kann das gerne tun. Litschis sind es zwar eher nicht, doch es gibt auch Obst, das beim Abnehmen helfen kann.*

4. Oliven: So klein, so lecker, so gesund, und leider auch: So kalorienhaltig. 100 Gramm schwarze Oliven haben stolze 351 Kalorien. Grüne Oliven schlagen immerhin noch mit 131 Kalorien zu Buche. Da sie roh aufgrund ihrer Bitterstoffe ungenießbar wären, werden sie meist in Öl eingelegt. Das macht die Oliven noch gehaltvoller, was den Kaloriengehalt zusätzlich befeuert. Aber: Da sie reich an ungesättigten Fettsäuren sind, sind sie zugleich zumindest besonders wertvoll für die Gesundheit.

Kalorienfallen bei Obst und Gemüse: Gesund, aber für eine Diät nicht zu empfehlen

5. Mais: Und noch eine Kalorienbombe. Die Fakten: 100 Gramm Zuckermais hat 90 Kalorien. Er enthält zwar viele Vitamine und Mineralstoffe wie das Provitamin A, Vitamin E sowie Kalzium, Kalium und Natrium. Dennoch ist er eben auch ganz schön zuckrig und während einer Diät nicht zu empfehlen.

6. Avocado: Der Sieger unter den Kalorienbomben in diesem Artikel ist definitiv die Avocado. Wer 100 Gramm verzehrt, kommt fast auf die selbe Kalorienanzahl wie bei einer halben Tafel Schokolade. In 100 Gramm Avocado stecken fast 25 Gramm Fett. Aber wenigstens handelt es sich dabei zu einem erheblichen Teil um gesunde, ungesättigte Fettsäuren. Jeden Tag sollte man die grüne Frucht daher besser nicht auf dem Speiseplan stehen haben. *24garten.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

Auch interessant