1. 24vita
  2. Verbraucher

Krankschreibung via Telefon: So einfach gibt’s den gelben Schein

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Jennifer Köllen

Um in Wartezimmern Ansteckungen mit dem Coronavirus zu vermeiden, sind Krankschreibungen weiterhin per Telefon erlaubt. Was Sie dabei beachten müssen.

Berlin – Angesichts der weiter angespannten Corona-Lage bleiben Krankschreibungen wegen leichter Erkältungsbeschwerden bis Jahresende auch telefonisch und ohne Besuch einer Arztpraxis möglich. Im Frühjahr 2020 wurde bei Erkältungen die telefonische Krankschreibung erlaubt.

Die Sonderregelung wird nochmals um drei Monate bis 31. Dezember verlängert, wie der Gemeinsame Bundesausschuss von Ärzten, Krankenkassen und Kliniken am Donnerstag beschloss. Dies solle wegen der leichter übertragbaren Delta-Virusvariante und langsam voranschreitender Impfungen weiterhin helfen, Kontakte zu vermeiden und Infektionsrisiken zu minimieren.

Ein Arzt telefoniert mit seiner Patientin über Video (Symbolbild)
Eine Krankschreibung für die Arbeit ist weiterhin telefonisch möglich. (Symbolbild) © Mareen Fischinger/Imago

Unabhängig von der Ausnahmeregelung zur telefonischen Krankschreibung sollten Versicherte bei typischen COVID-19-Symptomen, nach Kontakt zu COVID-19-Patienten und bei unklaren Symptomen von Infektionen der oberen Atemwege vor dem Arztbesuch telefonisch Kontakt zur Praxis aufnehmen und das weitere Vorgehen besprechen.

Noch mehr spannende Gesundheits-Themen finden Sie in unserem kostenlosen Newsletter, den Sie gleich hier abonnieren können.

Krankschreibung weiterhin telefonisch möglich: So geht‘s

Wenn die Krankheit länger als drei Tage dauert, muss eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung eingereicht werden. Übrigens:
Die Bescheinigung enthält nur die Angaben über die Arbeitsunfähigkeit und wie lange sie dauert. Darin steht nichts über die Ursache und die Art der Arbeitsunfähigkeit. Das ist Privatsache.

So erhalten Sie den Nachweis für den Arbeitgeber:

Sie wollen mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin länger sprechen, etwa bei einer Psychotherapie? Kein Problem. Die Behandlung kann weiterhin auch per Video stattfinden, wenn dies aus therapeutischer Sicht möglich und die Patientin oder der Patient damit einverstanden ist. (Mit Material von dpa) *24RHEIN ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

Auch interessant

Kommentare