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Obst vom Straßenrand: Ungesünder als aus dem Supermarkt?

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Von: Christine Pander

Wer Obst verzehrt, das nah an der Straße gewachsen ist, macht sich womöglich Sorgen um die Belastung durch Autoabgase. Ist es tatsächlich ungesünder als Obst aus dem Supermarkt?

Düsseldorf – Äpfel, Heidelbeeren oder Stachelbeeren: Wer gesundheitliche Bedenken hat, selbst gepflücktes Obst zu essen, das im Stadtpark oder neben der Straße wächst, kann jetzt beruhigt sein. Denn Stadtobst hat keine höhere Schwermetallbelastung als das Obst aus dem Supermarkt, gibt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen Entwarnung.

Obst vom Straßenrand: Gründlich waschen und auf Schimmel und Maden achten

Allerdings sei es bei Kräutern und Beeren besser, wenn sie mindestens zehn Meter abseits des Stadtverkehrs wachsen. Grundsätzlich sollte man alle selbst gepflückten Früchte vor dem Verzehr gründlich waschen und auf Schimmel und Madenbefall überprüfen. Beim Waschen ist es nach Angaben des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) wichtig, Obst und Gemüse unter fließendem Wasser aus dem Hahn gründlich abzuwaschen und anschließend trockenzureiben.

Gewaschen werden sollte auch Obst und Gemüse, dessen Schale nicht mit verzehrt wird. Denn beim Zerkleinern können Schmutz und Keime von der Schale auf das Innere des Fruchtfleischs gelangen. Diese Tipps des Bundesinstituts für Risikobewertung sind außerdem hilfreich:

Nach Angaben der Verbraucherzentrale spricht auch rechtlich nichts gegen das Sammeln von frei zugänglichem Obst auf öffentlichem Grund. Das ist im Bundesnaturschutzgesetz festgeschrieben. Vorab sollte man aber sicherstellen, dass tatsächlich keine Eigentumsrechte verletzt werden, raten die Verbraucherschützer. Im Zweifel das Grünflächenamt fragen, ob das Obst „geerntet“ werden darf. Orientierung gibt auch die Online-Plattform mundraub.org. (Mit Material von dpa). *24garten.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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