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Präbiotika: Diese drei angesagten Lebensmittel halten Ihren Darm auf Trab

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Von: Jasmin Farah

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Alle Welt spricht von Probiotika, welche gerade im Trend sind. Doch die wenigsten kennen Präbiotika. Dabei sind sie genauso wichtig für unsere Darmflora.

München – Unser Darm ist von Billionen Bakterien besiedelt. Überwiegen allerdings schlechte oder fehlen gute, kann das zu einer Fehlbesiedlung mit Beschwerden führen. Daher ist es so wichtig, die gesunden Darmbakterien mit Nährstoffen zu füttern. Denn nur ein ausgewogenes Mikrobiom hilft dabei, Nahrung gut zu verdauen und zu verwerten. Gleichzeitig verhindert es, dass sich Krankheitserreger im Darm breit machen und tragen dazu bei, dass das Immunsystem stark ist.

Präbiotika: Diese drei angesagten Lebensmittel halten Ihren Darm auf Trab

Hier kommt der Food-Trend „fermentierte Lebensmittel“ ins Spiel. Nicht erst seit Giulia Enders‘ Bestseller „Darm mit Charme“ ist klar, dass sogenannte Probiotika wie Joghurt, Käse oder Sauerkraut besonders gesundheitsförderlich sind. Diese Lebensmittel werden auf besonders, oftmals traditionelle Weise zubereitet und enthalten lebensfähige Mikroorganismen wie etwa Milchsäurebakterien oder Hefe. Mithilfe von Probiotika laden wir gute Bakterien in unseren Darm ein. (Ihr Darm grummelt ständig? Diese komischen Geräusche sind noch normal)

Flohsamenschalen in einer Schüssel auf einem Löffel. (Symbolbild)
Flohsamenschalen werden immer beliebter. Zu Recht. Sie helfen unter anderem bei Verstopfung. (Symbolbild) © Shotshop/Imago

Doch wenige kennen die sogenannten „Präbiotika“. Dabei handelt es sich wiederum um bestimmte unverdauliche Ballaststoffe wie Inulin oder Oligofruktose, die den gesunden Darmbakterien wiederum als Futter dienen. Wer also beide regelmäßig zu sich (gemeinsam) nimmt, der tut seiner Darmgesundheit viel Gutes.

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Food-Trend Präbiotika: Diese Lebensmittel enthalten die unverdaulichen Ballaststoffe

Folgende drei Lebensmittel sollten sie daher regelmäßig auf dem Speiseplan stehen haben:

1. Zwiebeln

Eine einfache Aufgabe: Schließlich gehören sie zu fast jedem Kochrezept dazu. Das vielfältige Lauchgewächs gibt vielen Speisen schließlich eine aromatische Note. Zudem enthält es nicht nur viele Antioxidantien, die entzündungshemmend im Darm wirken* können, sondern auch präbiotische Ballaststoffe. Kommen Zwiebeln daher oft auf den Tisch, fördern Sie das Wachstum Ihrer gesunden Bakterien im Dickdarm. Diese produzieren wiederum kurzkettige Fettsäuren, die unsere Immunabwehr stärken.

2. Artischocken

Auch der Korbblütler ist reich an den unverdaulichen präbiotischen Ballaststoffen. Das gesunde Gemüse soll sogar über zehn Prozent der wasserlöslichen Faserstoffe enthalten. Daher soll der regelmäßige Verzehr von Artischocken nicht nur die Verdauung ankurbeln, sondern sogar beim Abnehmen helfen. Darüber hinaus lindern sie Magen-Darm-Beschwerden, senken den Cholesterinspiegel und verbessern die Fettverdauung.

3. Flohsamenschalen

Wer Probleme mit der Verdauung hat, kennt bereits die indische Heilpflanze. Die Samenhüllen der Pflanze gelten als natürliches Mittel bei Verstopfung und sollen zudem die Darmbeweglichkeit verbessern. Hinzu kommt, dass die kleinen, beigen Schalen voll gepackt mit löslichen Ballaststoffen sind und dadurch eine präbiotische Wirkung erzielen. Zudem können sie ein Vielfaches ihres Volumens an Wasser aufnehmen und verbinden sich dabei. Deshalb wird empfohlen, Flohsamenschalen am besten immer mit einem Glas Wasser, in Shakes oder in Milch aufzulösen.

Weitere Lebensmittel, die besonders reich an präbiotischen Ballaststoffen sind:

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Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren RedakteurInnen leider nicht beantwortet werden.

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