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Mit dem Rauchen aufhören in sechs Wochen: Klappt diese ungewöhnliche Methode?

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Von: Jasmin Farah

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Wer sich das Rauchen abgewöhnen möchte, hat oft unzählige Versuche hinter sich. Eine Magnettherapie soll starken Rauchern das Aufhören erleichtern.

USA – Laut dem Statistischen Bundesamt raucht hierzulande fast jeder vierte Mensch über 18 Jahre. Doch wenn man viele Raucher fragt, antworten diese, dass sie entweder vorhaben, aufzuhören oder es zumindest schon mal versucht haben. Allerdings erfolglos. Denn die Sucht nach dem Glimmstängel ist oftmals stärker als der Wille. Und das, obwohl es heutzutage so viele Möglichkeiten zur Entwöhnung gibt.

Mit dem Rauchen aufhören in sechs Wochen: Klappt diese ungewöhnliche Methode?

Von Nikotinpflaster, über Kaugummis bis hin zur Hypnose gibt es Angebote der Rauchentwöhnung, die sich an Raucher wenden. Wenn das alles nicht hilft: Wie wäre es mit einer Magnettherapie? Zumindest kann sie in einer aktuellen israelisch-amerikanischen Studie beachtenswerte Erfolge erzielen. Und die Forscher glauben: Die Methode der „repetitiven transkraniellen Magnetstimulation“, kurz rTMS, könnte es Rauchern in Zukunft einfacher machen, den Glimmstängel ganz aufzugeben.

Eine junge Frau zerbricht eine Zigarette. (Symbolbild)
Viele Raucher wollen mit dem Rauchen aufhören und schaffen es nicht. (Symbolbild) © Agefotostock/Imago

Bei dieser Methode werden Gehirnregionen immer wieder durch die Schädeldecke mit Magneten stimuliert. Diese nicht-invasive Gehirnstimulation ist nicht neu. rTMS wird seit einigen Jahren bereits bei psychischen Erkrankungen wie Depressionen erfolgreich angewandt.

An der internationalen Studie haben 262 starke Raucher teilgenommen. Sie alle haben angegeben, schon einmal oder mehrmals daran gescheitert zu sein, mit dem Rauchen aufzuhören. In den ersten drei Wochen der Untersuchungen sind die Probanden täglich einer rTMS-Anwendung unterzogen worden. Die restlichen drei Wochen haben sie diese nur noch einmal wöchentlich erhalten.

Endlich rauchfrei in sechs Wochen – Entwöhnung dank rMTS-Methode

Bei einer Kontrolluntersuchung nach insgesamt 18 Wochen und damit drei Monate nach Therapie-Ende soll jeder fünfte Patient (19,4 Prozent) angegeben haben, seit mehr als vier Wochen nicht mehr geraucht zu haben. In der Kontrollgruppe, die nur ein Placebo erhalten hat, sei es nur einer von elf (8,7 Prozent) gewesen. Das Ergebnis haben die Forscher ermitteln können, weil die Teilnehmer täglich ein Tagebuch über ihre Rauchgewohnheiten führen und regelmäßig Urinproben abgeben mussten.

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Doch auch diejenigen, die nicht komplett mit dem Rauchen aufgehört haben, haben nach Abschluss positives berichten können. Demnach sollen sie zumindest seltener zum Glimmstängel gegriffen und generell ein geringeres Verlangen nach Zigaretten gehabt haben als die Placebogruppe.

Sogar die zuständige Food and Drug Administration (FDA) in den USA soll von den Ergebnissen so überzeugt sein, dass sie die rMTS-Methode nun zur Raucherentwöhnung zugelassen hat. Hierzulande wird es allerdings noch ein wenig dauern, bis sie verfügbar sein wird. Schließlich bedarf es für eine Zulassung noch weiterer Forschung. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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