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Pflanzen und Licht: So beeinflusst unser Wohnraum die Gesundheit

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Von: Jasmin Farah

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In Coronazeiten verbringen die meisten Deutschen viel Zeit in den eigenen vier Wänden. Zeit genug also, um diese so zu gestalten, um sich rundum wohlzufühlen.

New York – Die Gestaltung unserer Wohnräume macht mehr mit uns, als viele vermuten: Dabei sind Raumkonzepte nicht nur etwas für Innenausstatter, sondern sind in der daoistischen Harmonielehre aus China namens „Feng Shui“ seit je her ein wesentlicher Bestandteil. Schließlich weiß sie um die Verbindung von Mensch und Natur und will diese durch eine besondere Gestaltung der Wohn- und Lebensräume positiv beeinflussen. In Coronazeiten ist dieses Thema so aktuell wie nie zuvor, weiß auch die New Yorker Wissenschaftsautorin Emily Anthes.

Eine Mutter spielt mit ihrem Kind im Wohnzimmer. (Symbolbild)
Sie fühlen sich in Ihrer Wohnung pudelwohl? Das ist gut für die Gesundheit. (Symbolbild) © Mareen Fischinger/Imago

Pflanzen und Licht: So beeinflusst unser Wohnraum unsere Gesundheit

Schließlich verbringen viele Deutsche heutzutage viele Stunden in den eigenen vier Wänden. Daher plädiert die US-Amerikanerin in ihrem Bestseller „Drinnen – wie uns Räume verändern“ für mehr Farbe sowie mehr Liebe und Zeit in die Gestaltung unserer Wohnräume zu legen. Schließlich kann das tägliche Starren auf die weiße Küchenwand im Homeoffice auf die Stimmung drücken und sogar unserer Gesundheit schaden.

Denn es mehren sich laut Anthes, die Naturwissenschaften und Medizin an der Yale University studiert hat, die Berichte in der Forschung, dass die Gestaltung von Räumen unbewusst unsere Leistung und allgemeine Zufriedenheit beeinflussen können.

Pflanzen und Licht: So beeinflusst unser Wohnraum unsere Gesundheit

Demnach sollen besonders anregende und abwechslungsreiche Umgebungen unser Wohlbefinden steigern. Zudem haben Forschende herausgefunden, dass die Demenzrate in Städten oftmals niedriger ist als auf dem Land. Der Grund dafür: Visuell komplexe Räume können die kognitiven Funktionen von Senioren stärken, weiß Anthes.

Eine Frau sitzt in Meditationshaltung in ihrem Schlafzimmer im Dachgeschoss. Vor ihr steht ein Tablet. (Symbolbild)
Nur wenige Meditation-Apps überzeugten Stiftung Warentest. (Symbolbild) © Shotshop/Imago

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Zudem haben wir „zu wenig Natur um uns“, meint die Bestseller-Autorin gegenüber der Süddeutschen Zeitung. „Das kann man ganz leicht ändern, auch drinnen: mit Zimmerpflanzen, es müssen nicht einmal echte Pflanzen sein.“ Und weiter: „Studien zeigen, dass sogar Fotos oder Bilder von Bäumen oder Flüssen die Gesundheit des Menschen signifikant verbessern. So wie auch die Geräusche der Natur (...) Denn die Natur beruhigt den Geist und wir müssen uns nicht anstrengen, uns mit ihr zu beschäftigen.“

Pflanzen und Licht: So beeinflusst unser Wohnraum unsere Gesundheit

Für welche Farben man sich in der Wohnung entscheide, sei „Geschmackssache“, so Anthes, was allerdings unbestreitbar ist, ist die Wirkung von frischer Luft und Licht auf unsere Gesundheit. Daher sollte man darauf achten, dass Sonne leicht in die eigenen vier Wänden gelangen kann. Dafür sorgen große Fenster oder es reicht schon, nicht zu viele Pflanzen, Deko und Nippes vor die Fenster zu stellen, die den Sonnenstrahlen den Weg versperren.

Besonders morgens hilft uns das blaue Tageslicht, wenn wir an einem sonnigen Platz in der Wohnung sitzen, arbeiten oder auch meditieren, wacher und konzentrierter zu werden. Um abends herunterzukommen, hilft uns dagegen das wärmere, orangefarbene Nachmittagslicht. Abschließend ist es für einen erholsamen Schlaf ratsam, alle Lichtquellen abends zu dämmen, um uns langsam auf die Nachtruhe einzustimmen. *24garten.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren RedakteurInnen leider nicht beantwortet werden.

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