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Reiseapotheke: Die Medikamente und was sie sonst noch enthalten sollte

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Von: Kristina Wagenlehner

Ich packe in meine Reiseapotheke: Sonnenschutz, Pflaster und? Was sie alles erhalten muss, verraten wir hier – mit Checkliste.

München – Manche Menschen verreisen quasi mit einem Krankenwagen, andere haben maximal ein Pflaster dabei. Eine gut gefüllte Reiseapotheke sollte man aber im Gepäck haben, insbesondere wenn man in ferne Länder oder mit Kindern verreist. Was dort hinein gehört, verraten wir hier.

Reiseapotheke: Sonnenschutzmittel muss enthalten sein

Sonnenschutz muss in jeder Reiseapotheke enthalten sein. Vor allem wer in den Süden und ans Wasser reist. Aber auch für den Campingurlaub an der Mecklenburger Seenplatte gilt: reichlich Sonnencreme, -lotion oder -spray einpacken. Für Kinder und hellhäutige Personen kann es ruhig der besonders hohe UV-Schutz mit Lichtschutzfaktor 50+ sein. Sonst droht ein Sonnenbrand schneller, als einem lieb ist. Fehler beim Eincremen sollten Sie daher vermeiden. Zugluft, Wind, Sonne oder Chlorwasser können die Augen reizen und zu trockenen Augen führen. Augentropfen sollten deshalb nicht vergessen werden.

Stiftung Warentest hat kürzlich einige Sonnenschutzprodukte getestet. Mit dem Ergebnis, dass guter Schutz nicht teuer sein muss. Allerdings sollten Sie auf die Inhaltsstoffe der Sonnencremes achten. Sonnenbrand oder nicht, wenn die Haut viel Sonne abbekommen hat, geben ihr After-Sun-Produkte Feuchtigkeit zurück und sorgen für Kühlung. Auch sie gehören in eine Reiseapotheke.

Reiseapotheke: Diese Medikamente gehören hinein

Zuallererst müssen natürlich die Medikamente enthalten sein, die Sie täglich einnehmen müssen – in ausreichender Dosis. Wenn Sie Mittel einnehmen, die unter das Betäubungsmittelgesetz fallen, müssen Sie vor Antritt der Reise ein entsprechendes Dokument ausfüllen lassen. Schmerzmittel, ein Mittel gegen Fieber, Durchfall, Übelkeit und Reisekrankheit sollten außerdem in Ihrer Reiseapotheke enthalten sein.

Für kleinere Verletzungen gehören Pflaster, Desinfektionsmittel, ein kleines steriles Verbandspäckchen in die Reiseapotheke. Das gilt auch für Insekten- und Zeckenschutzmittel. Vor allem, wenn Sie keine FSME-Impfung haben und in ein Risikogebiet reisen. Mittel, die den Juckreiz lindern, können Ihnen und Ihren Kindern den Urlaub retten, wenn Sie Opfer von Mücken wurden. Wer an einer Pollenallergie leidet, kann zudem Mittel gegen Heuschnupfen einpacken.

Reiseapotheke: Was sonst noch hineingehört

Die Corona-Pandemie ist leider nicht vorbei und das Virus wird auch erstmal nicht verschwinden. Deshalb gehören OP-Masken und/oder FFP2-Masken und Einweghandschuhe in die Reiseapotheke. Wie viele Masken? Für jeden Tag eine – pro Person. Außerdem darf Desinfektionsmittel nicht fehlen. Ebenso wie der Impfpass. Was Sie für Ihren Urlaub 2021 trotz Corona zu beachten haben,* weiß RUHR24.de

Was nicht in die Reiseapotheke gehört? Medikamente, die abgelaufen sind und das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten haben. Achten Sie außerdem darauf, dass die Reiseapotheke licht- und hitzegeschützt gelagert wird. Am besten, man bewahrt sie bei Zimmertemperatur bis maximal 25 Grad Celsius auf. Ein No-Go ist die Hutablage im Auto. Besser ist der Platz unter dem Beifahrersitz oder eine kleine Kühltasche mit Kühlakkus. Bei empfindlichen Arzneimitteln, z.B. Insulin, muss die Temperatur genau überwacht werden.

Reiseapotheke: Die Checkliste

Damit Sie auch nichts vergessen, eine Checkliste für Ihre Reiseapotheke:

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Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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