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Besser schlafen in der dunklen Jahreszeit: Das gelingt mit der 15-Minuten-Regel

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Von: Jasmin Farah

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Der Herbst ist da, doch nicht alle freuen sich darüber. Denn die dunkle Jahreszeit lässt manche schlechter schlafen. Das lässt sich leicht mit einem Trick schnell ändern.

München – Die einen lieben es, den anderen schlägt es aufs Gemüt: die dunkle Jahreszeit. Wenn die Tage wieder kühler und kürzer werden, ist es daher umso wichtiger, sich um sich und sein körperliches wie seelisches Wohlbefinden zu kümmern. Die Sonnenstunden werden weniger, wir bekommen weniger Licht ab. Bei manchem sorgt das für ein Stimmungstief, den sogenannten „Herbst- oder Winterblues“. Um diesen zu lindern, gehört ein erholsamer Schlaf dazu.

Besser schlafen in der dunklen Jahreszeit: Das gelingt mit der 15-Minuten-Regel

Denn nur wenn wir ausgeruht in den Tag starten, ist unsere Laune gleich viel besser und eventuell stressige Situationen überfordern uns nicht so schnell. Wer also gesund und munter in den Herbst rutschen will*, für den gibt es ein paar Tipps, die leicht im Alltag umzusetzen sind.

Schon als Kind hieß es bereits, dass frische Luft müde macht. Bewegt man sich also viel draußen und tankt kräftig Sauerstoff, dann schafft man die besten Voraussetzungen, um später schneller ins Land der Träume abzutauchen. Besonders, wenn es hell ist, sorgen die Sonnenstrahlen dafür, dass in unserem Körper das Glücks-Hormon Serotonin gebildet wird. (Gesund schlafen: Diese Position im Bett ist für die meisten optimal)

Junge Frau liegt im Bett und guckt an die Decke. (Symbolbild)
Wer in der dunklen Jahreszeit öfters Schlafprobleme hat, sollte seinen Lebensstil überdenken. (Symbolbild) © Antonio Guillem/Imago

Wenn das nicht klappen will, liegt man allerdings meist völlig entnervt im Bett und ärgert sich über sich selbst und seine Schlaflosigkeit. Dann heißt es: Ruhe bewahren. Wer sich stattdessen weiter hineinsteigert, der wird erst recht nicht entspannen und einschlafen können. Wer nach 15 bis 20 Minuten noch immer ruhelos im Bett liegt, sollte sich nicht stressen und stattdessen aufstehen. Gehen Sie am besten monotonen Tätigkeiten nach, stricken Sie, lesen Sie ein Buch, schauen Sie fern, aber bitte keinen Krimi und auch keinen Actionfilm! (Verblüffende Studie: Das denkt unser Gehirn, wenn wir schlafen)

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Besserer Schlaf in der dunklen Jahreszeit: Ein gesunder Lebensstil stärkt das Immunsystem

Was aber tun, wenn man zwar einschlafen kann, aber morgens immer viel zu früh aufwacht, etwa noch vor dem Weckerklingeln? Auch dann sollten Sie sich nicht ärgern. Stattdessen empfiehlt es sich auch hier, einfach früher aufzustehen und Kleinigkeiten, wie den Haushalt, zu erledigen. Generell ist es übrigens ratsam, einen gesunden Lebensstil zu praktizieren. Dazu zählt auch die Ernährung. Wer etwa zu spät noch Kaffee trinkt, der hat oft das Problem, abends schlechter einschlafen zu können. Das gilt auch für Alkohol am Abend. Dieser kann bereits bei einem mäßigen Konsum für Schlafprobleme sorgen.

Und wer hingegen ständig krank ist, weil er nicht auf sich achtet, der kann ebenfalls unter Schlafstörungen leiden. Denn mit einer dicken Erkältung oder Grippe kommen oftmals Symptome wie Husten, Schnupfen oder sogar Fieberschübe einher, welche die Schlafqualität beeinträchtigen können. Als Letztes empfiehlt sich noch, abends vor dem Zubettgehen nicht mehr allzu schwer zu essen. Etwas Leichtes – am besten zwei bis drei Stunden vor dem Schlafengehen – bekommt unserem Magen besser und unser Körper ist in der Nacht nicht noch mit mühseliger Verdauungsarbeit beschäftigt. Stattdessen kann er sich ganz auf die Regeneration konzentrieren. *24garten.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren RedakteurInnen leider nicht beantwortet werden.

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