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Besser schlafen: Diese simplen SOS-Tricks helfen schnell gegen kalte Füße

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Von: Jasmin Farah

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Sie haben ständig Eisfüße abends im Bett? Keine Sorge, mit diesen Tipps wird Ihnen schnell wieder wohlig warm. Wann Sie aber achtgeben sollten, erfahren Sie hier.

München – Es gibt nichts Ärgerlicheres, als wenn die Füße kalt sind. Besonders dann, wenn man eigentlich im Bett liegt, müde ist und einschlafen möchte. Wenn die Tage wieder dunkler werden und die Temperaturen nachts stark abfallen, sind Eisfüße ein Problem vieler Deutscher. Besonders Frauen sind davon betroffen. Schließlich haben sie weniger Muskelmasse als Männer, die Wärme im Körper produziert. Zudem konzentriert sich deren Wärmeverteilung auf die Körpermitte, wo die lebenswichtigen Organe sitzen. Extremitäten wie Füße, Hände und Ohren werden daher eher vernachlässigt.

Besser schlafen: Diese simplen SOS-Tricks helfen schnell gegen kalte Füße

Wer also mit kalten Füßen zu kämpfen hat, für den gibt es ein paar SOS-Tipps, mit denen Ihnen sofort wieder wohlig warm wird:

Schlanke Frauenbeine umschlingen eine Tasse in einem Bett. (Symbolbild)
Kalte Füße können den Schlaf stören. Daher sollten sie warm gehalten werden. (Symbolbild) © Rolf Kremming/Imago

Doch nicht nur im Bett, sondern bereits tagsüber können Sie Eisfüßen vorbeugen. Zum einen ist es ratsam in der kälteren Jahreszeit auf festeres und wasserdichtes Schuhwerk umzustellen. Denn wenn es wieder Richtung Winter geht, kriechen Kälte und Feuchtigkeit gerne in die Schuhe. Wer dann länger draußen unterwegs ist, riskiert, dass die Füße dauerhaft unterkühlt sind. Auch das Innenfutter der Schuhe ist entscheidend. Perfekt für Frostbeulen sind mit (Lamm-)Fell gefütterte Schuhe und/oder Thermo-Einlagen. („Kneippen“: So bleiben Sie mit kalten Güssen gesund – und schlafen besser)

Besser schlafen: Mit der richtigen Ernährung Eisfüße lindern

Achten Sie zudem darauf, dass Sie das Schuhwerk nicht zu fest schnüren bzw. dass zwischen Fuß und Schuh noch ein wenig Zwischenraum bleibt. Ansonsten könnte das die Blutzirkulation negativ beeinträchtigen, was ebenfalls zu kalten Füßen führt. In den eigenen vier Wänden empfiehlt es sich, immer Socken zu tragen oder auch Hausschuhe aus Filz. Diese schützen die Füße besonders gut vor der Kälte des Fußbodens.

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Was die tägliche Ernährung angeht, kurbeln scharfe Gewürze im Essen, wie Chili, Pfeffer oder Ingwer, nicht nur den Stoffwechsel an, sondern auch die Durchblutung. Am besten würzen Sie Suppen, Eintöpfen oder heiße Getränke damit. So wärmen Sie den ganzen Körper von innen. Außerdem sollten Sie bei Eisfüßen besser auf das Glas Wein am Abend verzichten. Denn Alkohol entzieht dem Körper Flüssigkeit. Die Gefäße weiten sich und die Haut wird stärker durchblutet. Mit der Folge, dass die lebenswichtigen inneren Organe schlechter mit Blut versorgt werden und man schneller friert.

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Besser schlafen: Was hinter kalten Füßen noch stecken kann

Doch Vorsicht: Haben Sie trotz der Tipps anhaltend mit kalten Füßen zu kämpfen und kommen etwa noch Krämpfe, Schmerzen, Hautveränderungen oder Fieber hinzu, sollten Sie besser einen Arzt konsultieren. Eventuell liegt hier eine ernsthafte (Vor-)Erkrankung vor und diese muss erst entsprechend diagnostiziert und behandelt werden.

Haben Sie allerdings akute Beschwerden, wird die Haut sogar blass oder verfärbt sich bläulich, sollten Sie sofort einen Arzt aufsuchen. Schließlich kann dann eine Embolie zugrunde liegen. Dabei wird ein Blutgefäß durch ein eingeschwemmtes Blutgerinnsel verstopft. Schmerzt das Bein und ist zusätzlich angeschwollen, kann auch eine Venenthrombose* vorliegen. Dann ist schnelles Handeln erforderlich, da diese mit gerinnungshemmenden Medikament behandelt werden muss. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren RedakteurInnen leider nicht beantwortet werden.

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