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Sonnenbrand am Auge: Warum gerade die Augen besonderen Schutz vor der Sonne brauchen

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Von: Christine Pander

Ein Mädchen dreht den Kopf zum Himmel, lacht und hat eine Sonnenbrille auf (Symbolfoto).
Auch die Augen müssen vor der Sonne geschützt werden (Symbolfoto). © Vyacheslav Prokofyev/imago

Die Sonne hat schon jetzt ordentlich Kraft. Nicht nur der passende Sonnenschutz für die Haut ist nun wichtig, sondern auch die Augen benötigen einen besonderen Schutz.

Düsseldorf – Der Berufsverband der Augenärzte schlägt Alarm: Auch die Augen müssen jetzt vor Sonnenlicht geschützt werden, sonst könnten die empfindlichen Stellen im Gesicht eine Art „Sonnenbrand“ bekommen. Da die Temperaturen nun zusehends steigen werden, braucht also nicht nur die Haut, sondern auch die Augenpartie besondere Pflege.

Am besten geeignet ist den Augenexperten des Berufsverbandes zufolge eine Sonnenbrille. Wer keine tragen möchte, kann auch zu einem Hut oder einer Mütze greifen. Beide spenden den Augen Schatten. Zur Orientierung, ab wann die Augen besonderen Schutz benötigen, eignet sich der sogenannte UV-Index. Liegt dieser bei drei oder höher, müssen die Augen abgeschirmt werden. Das gilt dem Berufsverband der Augenärzte zufolge insbesondere für Menschen, die häufig im Freien arbeiten und deshalb vermehrt einer starken Sonnenstrahlung ausgesetzt sind.

Diese Schäden können am Auge entstehen, wenn es ungeschützt intensiver Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist:

Neben verschiedenen Wetter-Apps, die täglich Angaben zum UV-Index liefern, ist der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit seinem kostenlosen Überblick ein guter Anbieter für die Infos zum UV-Index. Der Wert kann relativ genau ermittelt werden, da der Nutzer seine eigene Region und die dazugehörige Messstation auswählen kann.

Wer beim Lesen dieser Zeilen nun auf die Idee kommt, dass die Zeit für eine neue Sonnenbrille gekommen sein könnte, sollte bei der Auswahl der Neuen auf die Kennzeichnung „UV 400“ achten. Das bedeutet, dass die UV-Strahlung unterhalb der Wellenlänge von 400 Nanometern gefiltert wird und nicht ins Auge gelangt. Zudem sollte man Wert darauf legen, dass die Augen auch vor seitlich einfallender Strahlung geschützt werden. Beim Blendschutz, also der Tönung der Brille, genügt im Alltag die Kategorie zwei oder drei.

Sonnenbrand am Auge: Das können die gravierenden Folgen sein

Der passende Augenschutz ist wichtig: Wer seine Augen längere Zeit ungeschützt mäßiger bis starker Sonneneinstrahlung aussetzt, riskiert akute und auf Dauer chronische Schäden, warnen AugenärztInnen. Ebenso wie die Haut können auch die Augen eine Art Sonnenbrand bekommen. Dieser tritt einige Stunden nach dem Aufenthalt in der Sonne auf und äußert sich zum Beispiel durch starke Schmerzen, einer geschwollenen Bindehaut, Tränenbildung und Sehminderungen. Die gute Nachricht: Innerhalb von acht bis zwölf Stunden lassen die Beschwerden nach. Augensalben und Augentropfen unterstützen nach Angaben des Verbandes die Heilung.

Mögliche schwerwiegendere Folgen von zu hoher Lichtintensität sind unter anderem eine dauerhafte Schädigung der Netzhaut. Darum sollte man den Experten zufolge auch niemals direkt in die Sonne schauen. UV-Strahlung fördere auch krankhafte Bindehaut-Veränderungen. Auf der Augenoberfläche und den Hautpartien, die sie umgeben, können darüber hinaus verschiedene Formen von Hautkrebs entstehen.*(Mit Material von der dpa). *Merkur. de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren RedakteurInnen leider nicht beantwortet werden.

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