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Stiftung Warentest prüft Mundhygiene-Produkte: Wie sinnvoll sind Weißmacher-Zahnpasten?

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Von: Christine Pander

Eine Frau zeigt lächelnd ihre strahlend weißen Zähne
Weiße Zähne möchte jeder, doch helfen bestimmte Zahnpasten? (Symbolfoto) ©  imago-images

Strahlend weiße Zähne möchte jeder haben: Die Stiftung Warentest hat nun untersucht, ob zahnaufhellende Zahnpasten sinnvoll sind und was Nutzer beachten sollten.

Berlin – Zahnpasta ist ein täglicher Begleiter, daher sollte das Produkt gut ausgewählt sein. Denn schließlich verbrauchen wir pro Kopf und Jahr nach Angaben der Stiftung Warentest ganze 5 Tuben. Wer spezielle Wünsche an die Zahncreme hat, etwa einen aufhellenden Effekt, findet in Drogeriemärkten ein großes Sortiment. Doch welche Cremes sind gut, und worauf sollten Verbraucher achten?

Stiftung Warentest zu Mundhygiene: Vorsicht bei Weißmacherpasten und freiliegenden Zahnhälsen

Wer einen gesunden Zahnschmelz hat, kann seinen Zähnen nicht sofort mit den Weißmacherpasten schaden, auch wenn man Zahnmedizinern zufolge bei der Nutzung eher zurückhaltend sein sollte. Da die meisten Weißmacherzahnpasten einen mittleren oder hohen Abrieb haben, müssen Menschen mit freiliegenden Zahnhälsen besonders vorsichtig sein. „Betroffene sollten eine Zahnpasta mit niedrigem Abrieb wählen und im Zweifel beim Zahnarzt nachfragen“, raten die Warentester.

Alle getesteten Weiß­macher-Pasten tun der Warentest zufolge, was sie sollen: Sie machen die Zähne nach­weislich heller. In erster Linie entfernen sie Verfärbungen, die durch Nikotin, Rotwein, Kaffee oder schwarzen Tee entstehen. Den Warentester zufolge muss man dafür aber nicht immer gleich zu den Weißmacher-Cremes greifen, auch normale Universalpasten können das bereits ganz passabel.

Stiftung Warentest zu Mundhygiene: Farbstoff lässt Zähne weniger gelb erscheinen

Ein strahlendes Wunder braucht allerdings niemand erwarten: Zähne erhalten durch das Putzen im Idealfall nur ihren ursprüng­lichen, naturgegebenen Farbton zurück. Den Warentestern zufolge bedeutet das aber nicht immer das ersehnte, strahlende Weiß.

Im Test zeigte sich außerdem, dass manche aktuell geprüften Cremes zusätzlich den Farb­stoff Blue Covarine enthalten, der die Zähne kurz­fristig weniger gelb erscheinen lässt.

Diese Zahnpasten mit Weißauslobung sind laut der Stiftung Warentest sehr gut oder gut getestet:

Bereits jedes Kind weiß, dass man zweimal am Tag die Zähne putzen sollte, morgens und abends.* Generell sollte das mit einer passenden Zahncreme mit guter Kariesprophylaxe geschehen. „Zwei Minuten sind das Minimum, sonst wirkt das Fluorid nicht ausreichend“, betonen die Experten der Warentest. Richtiges Zähneputzen schützt nicht nur vor Karies, sondern sorgt auch für einen frischen Atem.

Sollte es diesbezüglich dann doch einmal zu Schwierigkeiten kommen, haben die Warentester einen Tipp: „Wer täglich den Zungenrü­cken reinigt – mit einem Zungenreiniger aus der Apotheke oder einem umge­drehten Teelöffel –, kann bei Mund­geruch viel bewirken.“*merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerkes

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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