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Stiftung Warentest prüft Windeln: Das sind Testsieger

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Von: Kristina Wagenlehner

Eine junge Mutter wickelt ihr Kind. (Symbolbild)
Ungefähr 5.000 Mal werden Babys und Kleinkinder gewickelt, bis sie auf das Töpfchen gehen. (Symbolbild) © Cavan Images/Imago

Windeln sollten saugfähig, bequem und günstig sein. Stiftung Warentest hat elf Produkte geprüft und die Testsieger verkündet.

Frankfurt am Main – Die perfekte Windel sollte angenehm sitzen, nicht zu viel kosten und vor allem dafür sorgen, dass nichts ausläuft. Weder auf den Boden, noch am Bein hinab oder ins Bett. Stiftung Warentest hat elf Produkte von bekannten Herstellern getestet und hat seine Testsieger gefunden.

Stiftung Warentest prüft Windeln: Der Windeltest

„Wochenlang machten 254 Mädchen und Jungen für uns die Hosen voll“, schreibt Stiftung Warentest auf ihrer Seite. Mit dem Ziel, die beste Windel zu finden. Denn die nutzt nicht nur den Babys, sondern auch den Eltern. Immerhin müssen sie die Windeln der Babys und Kleinkinder etwa 5.000 Mal wechseln, bis sie auf das Töpfchen gehen können. Bevor es soweit ist, sollten Sie aber einen Blick in die erste Windel Ihres Kindes werfen, die kann viel über das Allergierisiko verraten.

Nichts soll daneben gehen – weder beim Spielen noch im Schlaf. So lautete der Anspruch von Stiftung Warentest an die Babywindeln. Sieben der elf Windeln der Größe vier erfüllten diesen. Schadstoffe enthielt übrigens keines der getesteten Produkte.

Sagenhaft saugend, zwölf Stunden Trockenheit und federweiche Windeln: Die Hersteller versprechen viel und die meisten halten die Versprechen auch. Stiftung Warentest prüfte folgende Punkte bei den Windeln: Sind sie angenehm zu tragen, leicht anzubringen? Halten sie trocken und sind sie auslaufsicher? Außerdem: Sind Schadstoffe wie PAK, Formaldehyd oder Duftstoffe enthalten?

Stiftung Warentest prüft Windeln: Die Testsieger

Mit den Windeln Pampers Premium Protection und Pampers Baby-Dry sind Ihre Kinder in trockenen Tüchern. Beide Testsieger waren zwei Produkte von Pampers und erhielten die Note sehr gut. In Sachen Tragekomfort und Auslaufschutz hatte Pampers Premium Protection aber die Nase vorn. Sie kosten 26 (Pampers Premium Protection) und 21 Cent (Pampers Baby-Dry) pro Windel und gehören damit auch zu den teureren des Tests.

Auch gut aber deutlich günstiger waren die Windeln dm Babylove Premium, Lidl Lupilu und Edeka Elkos. Sie kosten pro Stück nur zwölf bis 13 Cent und sind in allen Testkategorien nur etwas schlechter.

Stiftung Warentest prüft Windeln: Amazon überzeugt nicht

Schlechte Erfahrungen machten die Test­familien hingegen mit den Mama-Bear-Windeln von Amazon. Vor allem nachts ging öfter mal Urin daneben. Und: Doppelt so häufig wie bei den anderen Produkten berichteten die Tester von feuchten Popos und Hautrei­zungen. Auch bei Feuchttüchern sollten Sie aufpassen: Viele beliebte Marken konnten im Test nicht überzeugen.*

So schnitten alle elf Windeln im Test ab:

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Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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