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Erschreckende Studie: Putzen ist so schädlich wie Rauchen

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Von: Jennifer Köllen

Eine Person mit Handschuhen über den Händen putzt eine Herdplatte mit Putzmitteln (Symbolbild)
Erschreckende Studie zu Putzmitteln: Sie sind so schädlich wie Rauchen (Symbolbild) © Iordache Magdalena/Imago

Keine Lust auf Saubermachen? Ihre Gesundheit wird Ihnen dankbar sein. Studien zeigen, dass häufiges Putzen sogar tödlich sein kann.

Bergen (Norwegen) – Wenn man in der Dusche Putzmittel um sich versprüht, einatmet und husten muss, ahnt man es: Das kann nicht gesund sein. Doch dass aggressive Putzmittel der Lunge so stark schaden können wie ständiger und starker Zigarettenkonsum, das überrascht dann doch. Eine Langzeitstudie der Universität Bergen in Norwegen hat die Auswirkungen von Putzmitteln auf die menschliche Lungenfunktion untersucht – und kam zu einem alarmierendem Ergebnis.

Erschreckende Studie zu Putzmitteln: Toxische Reinigungsmittel schaden der Lunge erheblich

Für die Studie wurden über zwei Jahrzehnte lang 6.230 Menschen zu ihren Putzgewohnheiten befragt. Außerdem wurden in regelmäßigen Abständen ihre Lungenkapazitäten überprüft. Ein Großteil der Studienteilnehmer waren Frauen, die regelmäßig zu Hause putzten oder als Reinigungskraft arbeiteten. Das Durchschnittsalter der Frauen betrug 34 Jahre. Das Ergebnis: Menschen, die regelmäßig putzen, haben eine deutlich schwächere Lunge, als Menschen, die nie putzen. Putzfrauen wiesen nach 20 Jahren die schwächste Lungenfunktion auf. Beim Ausatmen konnten sie deutlich weniger Luft ausstoßen, als Frauen, die nur selten putzen.

Erschreckende Studie zu Putzmitteln: Toxische Reinigungsmittel so schädlich wie eine Packung Zigaretten pro Tag

Besonders erschreckend: Die Lungen von Putzfrauen war so geschädigt wie die von einem Raucher, der eine Schachtel pro Tag raucht. Und das ganze 20 Jahre lang! Die Wissenschaftler haben dafür folgende Erklärung: Das kontinuierliche Einatmen toxischer Substanzen setzt sich offenbar auf unseren Schleimhäuten ab. Übrigens: Am gefährlichsten für die Lunge waren Putzmittel zum Sprühen, da die Säuren, Tenside und Phosphate so schnell und leicht in die Atemwege gelangen. Beim nächsten Besuch bei der Drogerie also besser zu Mitteln greifen, die man mit Wasser verdünnen kann. Oder Sie kaufen Putzmittel ohne lebensgefährliche Stoffe.

Warum das so wichtig ist, hat auch eine Studie der Freien Universität Brüssel gezeigt. Forscher haben herausgefunden, dass regelmäßiges Putzen das Sterberisiko um nahezu 50 Prozent erhöht. Der Grund: Einige Substanzen, die beim Putzen verwendet werden, sollen sogar krebserregend sowie schädlich für die Atemwege und die Lunge sein. Sie sind nicht nur überflüssig, sondern teils auch giftig oder ätzend.

Erschreckende Studie zu Putzmitteln: Greifen Sie besser zu diesen Putzmitteln

Doch es gibt Alternativen zu den scharfen Putzmitteln. Greifen Sie besser zu diesen Mitteln in der Liste.* Sie sind genauso effektiv, aber schaden weder Ihrer Lunge noch der Umwelt:

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Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren RedakteurInnen leider nicht beantwortet werden.

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