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Faszienrolle: Das ist beim Training zu beachten – so werden häufige Fehler vermieden

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Von: Laura Knops

Faszientraining soll die Muskeln lockern, Schmerzen lindern und Krankheiten vorbeugen. Welchen Nutzen Faszienrollen haben und wie Sie richtig trainieren.

München – Egal ob beim Fitnesstraining, Physiotherapie oder Rückenschule – Faszienrollen werden mittlerweile vielerorts eingesetzt, um müde Muskeln nach dem Training zu lockern. Doch nicht nur Leistungssportler schwören auf das Faszientraining. Auch bei Freizeitsportlern ist der Wohlfühleffekt der Faszienrolle überaus beliebt. Die Arbeit am Bindegewebe soll dabei nicht nur die Beweglichkeit fördern und Muskelkater lindern, sondern auch Schmerzen an Muskeln und Gelenken abbauen und sogar vorbeugen. Aber was sind eigentlich Faszien? Und ist der Hype um die Massagerolle aus Hartschaum wirklich gerechtfertigt?

Training mit der Faszienrolle: Was Sie beachten sollten – und Fehler vermeiden

Lange Zeit wurden die Faszien in Medizin und Wissenschaft nur gering wertgeschätzt. Die dünnen, kollagenhaltigen Strukturen gehören zum Bindegewebe und bilden ein Netz, das sich durch den gesamten Körper zieht. Die Faszien befinden sich dabei nicht nur an Muskeln und Gelenkkapseln, sondern umhüllen auch Sehnen, Bänder und Knochen.

Doch das komplexe System aus Faszien ist mehr als nur eine Hülle. Vielmehr geben die Faszien dem Organismus Stabilität, ohne dabei starr zu sein. Auch soll das Bindegewebe für die Kraftübertragung zwischen den Muskeln sorgen. Um gesund zu bleiben und nicht zu verkleben, brauchen die Faszien ausreichend Bewegung und Stimulation. So scheint das elastische Netz auch bei der Entstehung von Verspannungen und Schmerzen eine entscheidende Rolle zu spielen.

Training mit der Faszienrolle: Regeneration nach dem Sport

Die Massagerolle aus Hartschaum kommt daher vor allem in der Regeneration nach dem Sport zum Einsatz. Regelmäßig angewendet soll die Faszienrolle zudem Rückenschmerzen lösen, Gelenke trainieren und vor Erkrankungen am Bewegungsapparat schützen. Anwenden kann man die Faszienrolle dabei am ganzen Körper – also von Kopf bis Fuß. Nur das Rollen im Bauchbereich ist weniger ratsam, da dort der Druck auf die Organe zu groß ist.

Wer seine Faszien zwei- bis dreimal pro Woche zusätzlich zum Ausdauer- oder Krafttraining für rund zehn Minuten ausrollt*, tut Experten zufolge seinem Körper schon etwas Gutes. Besonders in Kombination mit regelmäßiger Bewegung ist Faszientraining eine gute Ergänzung – vorausgesetzt, es wird richtig durchgeführt.

Training mit der Faszienrolle: So geht es richtig

Verschiedene Bewegungen auf der Massagerolle sollen die Muskeln stimulieren. Dazu gehören das Ausrollen von Beinen, Gesäß und des Rückens. Wer die Faszienrolle nicht richtig anwendet, kann seinem Körper mit dem Training jedoch auch schaden. Experten empfehlen daher, sich das Faszientraining von einem Fitnesstrainer oder Physiotherapeuten zeigen zu lassen.

Folgende Tipps sollten Sportbegeisterte beim Faszientraining beachten:

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Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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