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Trendgetränk Smoothie: Laut Experten der Stiftung Warentest überzeugen nur 6 Sorten

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Von: Christine Pander

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Verschiedene Smoothies in Gläsern, Erdbeere, Orange, Kiwi sind nebeneinander aufgereiht (Symbolfoto)
Smoothies sollen gesund sein, das sind sie aber nicht immer (Symbolfoto). © Gemma Ferrando/mago-images

Lecker, fruchtig und gesund: Dieses Image haben Smoothies. Stiftung Warentest hat nun 25 dieser Trendgetränke überprüft, darunter Obst- und Gemüse-Smoothies von Marken und Eigenmarken vom Discounter. Die Unterschiede sind nicht nur preislich sehr groß: Nur sechs Produkte über­zeugen.

Berlin – Smoothies haben in den vergangen Jahren einen regelrechten Trend gesetzt: unter dem Begriff, der aus dem englischen übersetzt soviel heißt wie glatt, sanft oder geschmeidig, sind kalte Mixgetränke aus Obst und je nach Geschmack auch aus Milchprodukten gemeint, die frisch zubereitet oder als Fertigprodukte angeboten werden. Im Gegensatz zu Fruchtsäften wird bei Smoothies die ganze Frucht, teilweise auch die Schale, zu Püree verarbeitet. 

Trendgetränk Smoothies: Diese Produkte sind die Testsieger

Die Ergebnisse in Kürze: Vier Smoothies sind gut, zwei sehr gut. Die meisten sind ok, und sechs schneiden nur ausreichend ab. Schad­stoffe, Pestizid­rückstände oder Schwer­metalle fanden die Tester aber nur in unbe­denk­lichen Mengen. Ein Obst-Smoothie und ein Green Smoothie können den Experten zufolge, was Geruch und Geschmack angeht, mit frisch selbst zubereiteten Smoothies mithalten. „Sie bekommen die Bestnote 1,0. Minus­punkte gibt es aber auch, für Kochnoten und für eine eher dünne statt der erwünschten sämigen Konsistenz“, schreiben die Warentester.

Das sind die von der Stiftung Warentest empfohlenen Testsieger:

Positiv ist den Testern bei allen Produkten aufgefallen, dass für jeden Smoothie neben Frucht­mark oder -püree nur Direktsaft verwendet wurde. Keiner sei mit Wasser verdünnt oder mit zusätzlichem Zucker gesüßt worden.

Vorsicht sein müssen nur Allergiker, sie sollten einen extra Blick auf die Zutatenliste werden. Das gilt auch für Pollenallergiker, die eventuell mit einer Kreuzreaktion auf das Obst reagieren könnten. Und wer unter einer Fructose-Intoleranz oder Unverträglichkeit leidet, sollte die Fertigmischungen sowieso meiden.

Trendgetränk Smoothies: Manchmal so zuckrig wie eine Cola

Etwas in Verruf geraten waren Smoothies in der Vergangenheit aufgrund ihres hohen Zuckergehalts, der teilweise auf die natürlich im Obst enthaltene Fructose zurückzuführen ist. Wirft man einen Blick auf die Zutatenliste der Getränke, wird man vielleicht verwundert feststellen, dass sie teilweise soviel Zucker enthalten wie Cola. Ernährungswissenschaftlern zufolge sollte man sich daher auf einen Smoothie am Tag beschränken und andere süße Snacks dann dafür weglassen.

Diese Tipps könnten beim Einkauf helfen:

Als Faustregel gilt: Püriertes Obst ist immer noch besser, als gar kein Obst zu verzehren. Wer es also nicht schafft, dem Rat der Deutschen Gesellschaft für Ernährung zu folgen und täglich insgesamt 5 Einheiten Obst und Gemüse zu essen, wobei das Gemüse in der Überzahl sein sollte, kann sich vielleicht mit den Smoothies behelfen. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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