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Wäsche müffelt nach dem Waschen? Diese fünf Ursachen sind Schuld daran

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Von: Christine Pander

Eine Frau hängt bunte Handtücher an einen Wäscheständer. (Symbolbild)
Wäsche braucht Platz zum Trocknen, sonst müffelt sie. (Symbolbild) © Andrey Popov/ Imago

Frisch gewaschene Wäsche duftet angenehm: Wenn nicht, ist etwas beim Waschen schiefgelaufen. Diese fünf Fehler können daran Schuld sein und wie Sie es besser machen.

Berlin – Wäsche in der Waschmaschine zu waschen, das ist eigentlich kein Hexenwerk. Dennoch kann es passieren, dass die Kleidung nicht wie erhofft sauber und rein aus der Trommel kommt, sondern mit einem unangenehmen Geruch. Wer ein paar Dinge berücksichtigt, kann schnell und einfach Abhilfe schaffen. Das sind die häufigsten Ursachen für Stinkewäsche nach der Wäsche:

Wäsche müffelt nach dem Waschen? Diese fünf Ursachen sind Schuld daran

1. Die Dosierung des Waschmittels ist falsch: Bei der Wahl des Waschmittels kommt es der Stiftung Warentest zufolge auf drei Faktoren an. Es muss immer auf die Menge der Wäsche, den Grad ihrer Verschmutzung und die jeweilige Wasserhärte abgestimmt sein. Zu wenig Waschmittel kann genauso fatale Folgen haben wie zu viel: Wird nicht ausreichend Waschmittel verwendet, bleibt der Schmutz in der Kleidung. Das wiederum kann fiese Gerüche verursachen. Hier bringt das Motto: „Viel hilft viel“ leider auch gar nichts. Möglicherweise bleiben Waschmittelreste zurück und sorgen für den müffelnden Geruch. Wie ein Waschmittel richtig dosiert wird, steht auf der Verpackung der jeweiligen Produkte.

Nach Angaben der Stiftung Warentest reichen 3 unterschiedliche Waschmittel, um für alle Waschbedürfnisse gerüstet zu sein:

Nach Angaben der Stiftung Warentest kann Pulver weiße Enthärterspuren auf der Wäsche zurück­lassen. Flüssige Waschmittel enthalten zum Enthärten statt­dessen höhere Konzentrationen an Seifen und anderen Tensiden. „Voll­wasch­mittel hingegen sollten am besten als Pulver gekauft werden“, heißt es bei der Warentest. Der Grund: „In flüssigen Produkten lässt sich kein Bleich­mittel einbinden, das besonders gut gegen farbige Flecken und Gerüche wirkt und die Wäsche aufhellt“, schreiben die Warentester.

Wäsche müffelt nach dem Waschen: Auch die Maschine braucht eine Reinigung

2. Die Waschmaschine muss gereinigt werden: Ja, auch die Waschmaschine braucht eine regelmäßige Reinigung. Es kann durchaus sein, dass die Wäsche stinkt, weil die Waschmaschine längst eine Säuberung benötigt oder entkalkt werden müsste. Bei niedrigen Waschtemperaturen bleiben Keime in der Trommel der Waschmaschine und im Waschmittelfach zurück. Das passiert vor allem, wenn nur mit 20 bis 40 Grad gewaschen wird. Bakterien werden dann nicht vollständig abgetötet. Da bei jedem Waschgang außerdem Wasser in der Waschmaschine, im Spülfach, den Schläuchen und den Gummidichtungen zurückbleibt, gedeihen Keim und Schimmel prächtig, wenn nicht regelmäßig gereinigt wird. Verschmutzungen jeglicher Art bleiben nämlich nicht nur im Flusensieb hängen, sondern auch in der Trommel und den Schläuchen. Die Folge: Die darin gewaschene Wäsche beginnt zu stinken. Und Schimmelpilze können Allergien auslösen.

3. Die Wäsche liegt zu lange in der Maschine: Wäsche über Nacht in der Maschine vergessen? Das ist nicht gut. Manchmal nimmt sie dann bereits einen modrigen Geruch an. Der Grund: Die beim Waschen gebildete Feuchtigkeit in der Trommel und an der Wäsche kann nicht verdunsten. Der unangenehme Geruch bleibt leider auch nach dem Trocknen erhalten. Deshalb: Wäsche immer schnell nach dem Waschen aufhängen.

Wäsche müffelt nach dem Waschen: Bloß nicht zu viel in die Trommel füllen

4. Zu wenig Platz: Ja, Wäsche braucht ordentlich Platz, um gut zu trocknen. Hat sie das nicht, bleibt Restfeuchte in den Klamotten zurück, die ebenfalls einen modrigen Geruch verströmen kann. Am besten ist es, Wäsche an der frischen Luft mit ausreichend Platz zu trocknen. Wer drinnen trocknet, sollte unbedingt darauf achten, dass die Wäsche genügend Abstand hat. Wird häufig in engen, schlecht belüfteten Räumen getrocknet, könnte das außerdem Schimmelbefall an den Wänden verursachen. Wie sie das vermeiden können, lesen Sie hier. Und wenn es dann doch zum Schimmelbefall kommt, finden Sie hier Tipps, die Abhilfe schaffen.*

5. Die Waschmaschine war zu voll: Vorsicht, bloß nicht zu viel Wäsche einfüllen! Dann sind Stinkesocken auch nach dem Waschgang keine Seltenheit. Wie viel Fassungsvermögen eine Waschmaschine hat, steht in der Bedienungsanleitung. Wer zu viel Schmutzwäsche einlädt, läuft Gefahr, dass nichts davon richtig sauber wird. Schmutz, Bakterien und Co kleben dann noch an der gewaschenen Wäsche und verursachen unter Umständen üble Gerüche. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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