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Vorsicht: Darum sollten Sie Wäsche nie in der Wohnung trocknen

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Von: Jasmin Pospiech

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Wäsche trocknen im Winter gestaltet sich oft schwierig. Viele hängen nasse Kleidung aus Platzgründen in der Wohnung auf. Das kann gefährlich werden.

München – Es gibt viele Möglichkeiten, um nasse Kleidung nach dem Waschen zu trocknen. Im Sommer ist das ganz einfach: Meist genügt schon ein Balkon, um das Wäschegitter aufzuspannen und die nasse Wäsche in der Sonne trocknen zu lassen. Wer einen Garten oder Terrasse hat, kann sie dort an eine Wäschespinne hängen. Im Winter hingegen gestaltet sich das schwieriger.

Vorsicht: Darum sollten Sie Wäsche nie in der Wohnung trocknen

Manche Mehrfamilienhäuser haben einen Waschkeller, wo man seine nassen Klamotten aufhängen darf. Wenn nicht, bleiben nur noch die eigenen vier Wände. Doch das kann ernsthafte Folgen für die Gesundheit haben. Doch inwiefern? In einem vollen Wäschekorb stecken etwa zwei Liter Wasser. Beim Trocknen gibt die Wäsche ihre Nässe an die Raumluft ab. Mit der Folge, dass die Luftfeuchtigkeit in der Wohnung um 30 Prozent zunimmt.

Eine Frau hängt bunte Handtücher an einen Wäscheständer. (Symbolbild)
Wäsche braucht Platz zum Trocknen, sonst müffelt sie. (Symbolbild) © Andrey Popov/ Imago

Wenn diese warme, feuchte Luft auf kältere Flächen wie Fenster, Türen oder Wände trifft, kondensiert dort das Wasser und es bilden sich Wassertropfen. Staut sich die Nässe, kann Schimmel in Ecken, Ritzen und hinter Möbeln entstehen. Werden die Schimmelpilzsporen eingeatmet, kann das Allergien und sogar Asthmaanfälle auslösen.

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Gesundheitsgefahr nasse Wäsche: Regelmäßig Lüften ist Pflicht

Was aber tun, wenn man aber einfach keine Möglichkeit hat, die nasse Wäsche an der frischen Luft zu trocknen? Der deutsche Mieterbund meint hierzu, dass, wenn der Mieter seine Wäsche unbedingt in der Wohnung aufhängt, er auch sicherstellen müsse, dass er ausreichend lüftet. Ein weiterer Tipp ist auch, beim Aufhängen der feuchten Wäsche ausreichend Platz zwischen den Kleidungsstücken zu lassen. So zirkuliert die Luft besser. Auf diese Weise lassen sich Feuchtigkeitsschäden verhindern.

Abschließend rät der Mieterbund, dass man als Mieter auch beim Vermieter freundlich nachhaken kann, ob es nicht doch einen ungenutzten Abstellraum oder kaum genutzten Raum im Keller gibt, den man benutzen darf. *bw24.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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