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Waschmaschine säubern: Diese 5 einfachen Tipps helfen dabei

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Von: Christine Pander

Ein junger Mann blickt ernst in seine Waschmaschine und wundert sich (Symbolbild)
Müffelt es aus der Maschine? Dann ist es höchste Zeit für eine Reinigung (Symbolbild) © vchalup/ Imago

Müffelt die Wäsche, wenn sie aus der Maschine kommt? Dann ist es höchste Zeit für eine Waschmaschinen-Reinigung. In 5 einfachen Schritten erreichen Sie das Ziel.

Potsdam – Vielleicht haben Sie das schon einmal erlebt: Die Waschmaschine ist ganz normal durchgelaufen, Sie öffnen die Tür und haben Wäsche vor sich, die keinesfalls so riecht, wie Sie sich das vorgestellt haben. Das kann entweder daran liegen, dass Sie bei der falschen Temperatur und mit ungeeigneten Waschmitteln waschen. Oder aber: Die Waschmaschine ist schuld daran, weil sie zu lange nicht mehr gereinigt wurde. Die gute Nachricht ist: Der störende Geruch lässt sich ganz leicht entfernen.

Waschmaschine sauber machen: Darauf sollten Sie achten

1. Außenreinigung: Wischen Sie die Maschine außen mit einem feuchten Tuch ab. Waschmittel, Schmutz und Staubpartikel verschwinden und können nicht mehr in die Trommel gelangen. Auf das Tuch kann bei Bedarf ein leichtes Reinigungsmittel, zum Beispiel Spülmittel, gegeben werden.

2. Flusensieb: Das befindet sich meist unten rechts oder links vorne an der Waschmaschine. Türchen öffnen, Behälter drunter, denn jetzt könnte es etwas nass werden: Nun das Wasser aus dem Ablaufschlauch entweichen lassen und dann das Flusensieb entfernen. Es kann einfach unter fließendem, lauwarmen Wasser abgespült werden. Den Einsteckkanal wischen Sie mit dem Küchentuch aus.

Waschmaschine sauber machen: Das hilft gegen starke Verschmutzung

3. Gummidichtungen: Jetzt sind die Gummidichtungen dran. Vor allem um die Klappe herum sammelt sich oftmals Wasser, das brackig wird und meist dafür verantwortlich ist, wenn die Maschine plötzlich müffelt und richtig unangenehm riecht. Das Modern hat ganz schnell ein Ende, wenn Sie das Wasser mit einem Tuch auftunken und anschließend sämtliche Dichtungen mit einer Mischung aus Wasser und Zitronensäure säubern. Lösen Sie hierfür etwa 30 Gramm Zitronensäure in 1 Liter Wasser auf.

4. Waschmittelfach: Das Fach kann ganz einfach herausgezogen werden. Dann die stärkere Verschmutzungen mit einem weichen Tuch oder Schwamm unter fließendem Wasser abspülen. Legen Sie es dann in ein Behältnis und geben einen halben Liter Essig oder Essigessenz dazu. Das Ganze mit so viel Wasser auffüllen, dass die ganze Schublade bedeckt ist. Einige Minuten einwirken lassen, mit klarem Wasser abspülen und dann wieder einsetzen. Fertig! Fiese Gerüche können nämlich auch hier entstehen, wenn alte Waschmittelreste lange in der Schublade bleiben.

5. Trommel: Das geht ganz einfach: Maschine ohne Befüllung mit der heißesten Temperatur durchlaufen lassen, das sind vermutlich 90 Grad. Besonders effektiv wird das, wenn eines der folgenden Mittel dem Waschgang beigefügt wird.

Waschmaschine sauber machen: Diese Hausmittel haben sich bewährt

Wie oft sollte man aber nun die Waschmaschine reinigen? Wenigstens einmal im Monat sollten Sie einen Waschgang mit mindestens 60 Grad durchlaufen lassen,* rät Joshua Jahn von der Verbraucherzentrale Brandenburg. „Damit entfernen Sie eventuelle Waschmittelreste und töten Keime ab, die sich unweigerlich in der Maschine ansammeln und für unangenehme Gerüche verantwortlich sind“, erklärt der Verbraucherschützer.

Noch ein Tipp: Die Tür der Waschmaschine nach dem Waschgang offenlassen. Dann kann die Trommel gut trocknen und es sammeln sich keine Wasserreste in Schläuchen und Dichtungen. Spätestens, wenn ein unangenehmer Duft aus der Maschine strömt oder die frisch gewaschene Wäsche stinkt, sollte die Maschine also dringend gesäubert werden. Alternativ kann es auch hilfreich sein, die Wäsche mit speziellen Hausmitteln zu behandeln.

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Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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