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Zum Weltnichtrauchertag: WHO will 100 Millionen von der Sucht befreien

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Von: Kristina Wagenlehner

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Zum Weltnichtrauchertag am 31. Mai startet die WHO eine weltweite Kampagne. Das Ziel: 100 Millionen Menschen dabei unterstützen, mit dem Rauchen aufzuhören.

Genf – „Commit to Quit“ (Sag ja zum Rauchverzicht) heißt die Kampagne der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Sie startet am 31. Mai diesen Jahres, am weltweiten Nichtrauchertag.

Zum Weltnichtrauchertag: Wie die WHO Menschen unterstützen möchte

Die WHO hat verschiedene Initiativen und digitale Lösungen entwickelt, die Menschen dabei unterstützen sollen, mit dem Rauchen aufzuhören. Dazu gehört die Initiative „Quit and win“ (Höre auf und gewinne), die bereits seit den 90ern existiert. Teilnehmer haben die Möglichkeit, sofern sie es schaffen mit dem Rauchen aufzuhören, etwas zu gewinnen. Bei der „Quit Challenge“ bekommen Teilnehmer über Whatsapp Informationen und Tipps direkt auf ihr Handy geschickt.

Mit dem digitalen Angebot „Access Initiative for Quitting Tobacco“ bekommen die Menschen beispielsweise freien Zugang zu digitalen Beratungsangeboten mit Chatbots oder digital verfügbaren Gesundheitsfachkräften, wie Florence. Florence ist eine digitale Beraterin, die Tipps und Pläne zur Rauchentwöhnung gibt. Sie kennt Apps und Hotlines der Länder, die bei der Rauchentwöhnung helfen und basiert auf künstlicher Intelligenz. Florence können Sie auf der Seite der WHO kennenlernen.

Außerdem sollen Umfelder entstehen, die die Rauchentwöhnung erleichtern können. So soll beispielsweise auch über die Taktiken der Tabakindustrie aufgeklärt werden. Hilfe für zukünftige Nichtraucher bietet auch die Stiftung Warentest. Sie hat die besten Methoden, um Nichtraucher zu werden, getestet.

Zum Weltnichtrauchertag: Die Folgen des Nichtrauchens

Wer mit dem Rauchen aufhört, wird kurz-, mittel- und langfristig profitieren. Die Nutzen des Nichtrauchens sind laut WHO folgende:

Was manche vielleicht nicht wissen: Rauchen hat auch Auswirkungen auf Allergien und verändert unsere Haut. Auch sie kann sich nach einem Rauchstopp erholen. Zudem erkannten Corona-Forscher, dass das Sterberisiko bei Rauchern auffällig hoch ist.*

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Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren RedakteurInnen leider nicht beantwortet werden.

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