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Wer braucht künftig noch die Corona-Impfung?

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Impfung gegen Corona
Brauchen wir regelmäßig einen Booster? Infektiologe Leif Erik Sander hält Corona-Impfungen bei bestimmten, gefährdeten Gruppen womöglich alle ein bis zwei Jahre für vorstellbar. © Wolfgang Kumm/dpa

Damit nahm die Pandemie ihren Lauf: Vor drei Jahren wurde die erste Corona-Ansteckung in Deutschland bestätigt. Mittlerweile hat sich die Lage beruhigt. Aber was bedeutet das für die Zukunft des Impfens gegen Sars-Cov-2?

Berlin - Große Impfzentren sind geschlossen, Inzidenzwerte in den Hintergrund gerückt. Und das Covid-19-Impfzertifikat? Schon lange nicht mehr vorgezeigt. Aus Kliniken ist zu hören, Covid-19-Patienten seien Teil des Alltags geworden.

Trotz dieser Entwicklungen: Auch drei Jahre nach dem ersten bestätigten Corona-Fall in Deutschland am 27. Januar 2020 werden Überlegungen zum Impfen gegen Corona nicht hinfällig. Ein Überblick.

Hinzu kämen Menschen, deren Immunsystem wegen Erkrankungen und/oder Medikamenten nicht zu 100 Prozent funktioniert - bei ihnen können Mertens zufolge auch weitere Schutzmaßnahmen wie Abstand und Masken sinnvoll sein. Menschen, bei denen die Impfung gar nicht wirkt, sollten Sander zufolge im Fall einer Corona-Infektion auch sehr früh behandelt werden. „Zum Beispiel mit antiviralen Präparaten lässt sich das Risiko einer schweren Erkrankung sehr deutlich verkleinern.“

Der erste Nachweis einer Corona-Infektion in Deutschland war am 27. Januar 2020 in Bayern bekanntgegeben worden. Mit Stand 25. Januar 2023 wurden dem RKI mehr als 37,7 Millionen im Labor bestätigte Infektionen gemeldet. Hinzu kommen unzählige weitere unter dem Radar. Die Zahl der Gestorbenen in dem Zusammenhang liegt mittlerweile bei über 165.000. dpa

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