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Yin Yoga: Wie der passive Yogastil auf Körper und Seele einwirkt

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Von: Kristina Wagenlehner

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Yin Yoga ist ruhig, passiv und meditativ. Die Posen werden oft über mehrere Minuten gehalten. Das dehnt nicht nur Sehnen und Bänder, sondern das gesamte Bindegewebe mit Faszien.

München – Yin Yoga ist vielleicht der passivste aller Yoga Stile. Die einzelnen Positionen werden über mehrere Minuten gehalten, meistens zwischen drei und sieben. Yin Yoga leitet sich von dem chinesischen Konzept Ying und Yang ab. Während Yang anatomisch für die Muskeln steht, symbolisiert Yin das Bindegewebe mit Sehnen, Bändern und Faszien.

Yin Yoga: Wofür ist es gut?

Beim Yin Yoga geht es darum, mithilfe des eigenen Körpergewichts und der Schwerkraft Muskeln und tief liegendes Bindegewebe mit Sehnen, Bändern und Faszien zu dehnen. Dafür benötigt es die lange Dauer der Asanas (Körperhaltungen). Der Körper ist während der gesamten Zeit passiv. Er soll gewissermaßen in die Haltung hineinfallen und bestimmt so selbst wie stark die Dehnung ist. Alle Muskeln, die nicht benötigt werden, sollen losgelassen und entspannt werden. Im Gegensatz zu anderen Stilen ist im Yin Yoga der Rücken immer gerundet, was die Rückenmuskulatur dehnt. Wer es schafft, sich in den Haltungen auf den eigenen Körper und den Atem zu fokussieren, kann einen meditativen Zustand erreichen.

Im Verlauf einer Session nehmen Yin Yogis und Yin Schülerinnen und Schüler immer wieder neutrale Liegepositionen ein. Dafür legen sie sich auf den Bauch oder Rücken und beobachten das eigene Körperempfinden. Wenn Sie eine Gymnastikmatte oder Yogamatte nutzen, achten Sie darauf, dass sie frei von Schadstoffen ist.

Yin Yoga: Die Auswirkungen auf Körper und Seele

Von außen sollte das alles sehr ruhig und langsam wirken. Innen sieht es oft anders aus: Die Posen mehrere Minuten zu halten, kann auf die Dauer sehr intensiv, um nicht zu sagen schmerzhaft, werden. Sich dann wieder aus der Haltung zu schälen, ist noch einmal eine andere Nummer. Aber es lohnt sich. Das wissen auch die Fußballer vom Kirchheimer SC bei München, die Yin Yoga praktizieren.*

Yin Yoga kann folgende Auswirkungen auf Körper und Seele haben:

Yin Yoga: Typische Übungen und Haltungen

Typische Übungen und Haltungen des Yin Yoga finden im Sitzen und Liegen statt. Sie umfassen beispielsweise Vorbeugen, leichte Rückbeugen, Hüftöffner, Drehhaltungen und Asanas (Körperhaltungen), die aus anderen Yoga Stilen und manchmal unter anderem Namen bekannt sind, wie der Drache.

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Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren RedakteurInnen leider nicht beantwortet werden.

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