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Zecken sicher und schnell entfernen: So machen Sie es richtig

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Von: Laura Knops

Zecken sollte man möglichst rasch entfernen. Das ist aber gar nicht so einfach. Wie Sie die Blutsauger richtig herausziehen und wann Sie zum Arzt gehen sollten.

München – Wer sich von Frühjahr bis Spätherbst viel in der Natur aufhält, sollte sich regelmäßig auf Zecken untersuchen. Obwohl die kleinen Tiere nur wenige Millimeter groß sind, kann ein Zecken-Biss zu schweren Infektionen führen. Zecken sollten daher möglichst rasch entfernt werden. Dabei muss man allerdings besonders vorsichtig sein. Denn wird die Zecke nicht vollständig entfernt oder nur zerdrückt, können sich Borreliose und FSME-Erreger im schlimmsten Fall im Körper ausbreiten. Wie Sie Zecken mit nur wenigen Hilfsmitteln entfernen und welche Fehler Sie vermeiden sollten.

Zecken sicher entfernen: So machen Sie es richtig

Gerade in den wärmeren Monaten lauern Zecken gerne im kniehohen Gras, Gebüsch oder Unterholz. Gelangen sie auf die Haut, setzen sich die kleinen Tiere meist in warm-feuchten Körperregionen wie den Kniekehlen, Leisten oder Achselhöhlen fest. Lange Hosen, T-Shirts mit langen Ärmeln und feste Schuhe bieten einen gewissen Schutz vor Zecken.

Wer sich nach dem Aufenthalt in der Natur nach Zecken absucht, hat zudem meist gute Chance, nicht gestochen zu werden. Besonders Kinder übersehen die Blutsauger allerdings leicht. Wen es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen trifft, sollte die Zecke so schnell wie möglich entfernen. Denn Zecken können Krankheiten wie Lymeborreliose und Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) übertragen.

Zecken sicher entfernen: Pinzette, Zeckenkarte oder Zeckenschlinge?

Zecken lassen sich mithilfe einer Pinzette, Zeckenkarte, Zeckenschlinge oder Zeckenzange herausziehen. Dabei sollten Sie allerdings folgende Dinge beachten:

Wer keine spezielle Zeckenzange besitzt, kann die Zecke auch zwischen den Fingernägeln packen und senkrecht aus der Haut ziehen. Auf gar keinen Fall sollten Zecken jedoch mit Öl oder Klebstoff entfernt werden. Zwar ersticken die Tiere so, geben allerdings auch die Krankheitserreger ins Blut ab. Ist die Haut nach einem Zeckenstich leicht gerötet, ist das noch kein Grund zur Sorge. Hält die Rötung allerdings mehrere Tage an, sollten Betroffene unbedingt einen Arzt aufsuchen*.

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Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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