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Zucker-Diät: Das passiert, wenn Sie 40 Tage komplett ohne auskommen

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Von: Kristina Wagenlehner

Weißes Gift, Dick- und Krankmacher: Zucker hat einen extrem schlechten Ruf, weshalb einige einen eiskalten Zuckerentzug wagen. Manchmal mit überraschenden Folgen.

Hamburg – Glukose, Dextrose, Laktose, Saccharose, Maltose: Zucker hat viele Namen, oft verrät ihn das -ose am Ende. Wenn also auf dem Lebensmitteletikett das Wort Zucker nicht zu lesen ist, dafür aber zum Beispiel Glukose, dann ist trotzdem Zucker enthalten.

Zucker-Diät: Das passiert, wenn Sie 40 Tage komplett ohne auskommen

Zucker an sich ist nichts Schlechtes. Tatsächlich braucht allein unser Gehirn Körper täglich 140 Gramm davon. Allerdings nicht in Reinform, denn der Körper kann beispielsweise Stärke aus Getreide und Gemüse in Glukose umwandeln. Wenn der Kreislauf in den Keller rauscht, stabilisiert der gute Traubenzucker wieder den Blutzuckerspiegel.

Für Diabetiker kann Zucker sogar lebensrettend sein. Allerdings ist es beim Zucker wie bei so vielem: Die Dosis macht das Gift. Wer auf Dauer zu viel Zucker isst oder trinkt, erhöht sein Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Übergewicht und Karies. Aus diesem Grund versuchen viele Leute für eine gewisse Zeit auf Zucker zu verzichten. Ausgenommen ist dabei in der Regel, der natürliche Zucker der zum Beispiel in Obst enthalten ist. Was passiert dann im Körper?

40 Tage ohne Zucker: Erste Entzugserscheinungen

Ein vernaschter Schokoladenriegel, bzw. der Zucker darin, setzt das Glückshormon Dopamin frei. Wir verspüren ein wohliges Gefühl. Bei der Umstellung auf zero Zucker, können daher zu Beginn unangenehme Symptome auftreten. Dazu gehören: Kopfschmerzen, Müdigkeit, Antriebslosigkeit, gereizt sein oder Unruhe. Wenn sich der Körper erstmal umgestellt hat, ist diese unangenehme Anfangsphase vorüber. Damit eine zuckerfreie Ernährung klappt, sind ein paar Schritte zur Vorbereitung nötig.*

40 Tage ohne Zucker: Positive Auswirkungen

Wer 40 Tage auf Zucker verzichtet kann sich, laut Ernährungswissenschaftlerin und Autorin Hannah Frey, auf folgende positiven Auswirkungen freuen:

Wer den Zuckerkonsum auf Dauer reduziert, kann außerdem Krankheiten wie Herzerkrankungen vorbeugen und die Leber entlasten. Zu viel Zucker bringt außerdem den Darm aus dem Gleichgewicht. Das kann zu Darmproblemen wie einer unregelmäßigen Verdauung, Blähungen, Völlegefühl und Verstopfungen führen. Zudem ernähren sich bestimmte Pilze von Zucker: Zum Beispiel Candida albicans, der zu Scheidenpilz führen kann.

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Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren RedakteurInnen leider nicht beantwortet werden.

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