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Pilzerkrankung: Die Symptome und Risikofaktoren einer Candidose

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Von: Kristina Wagenlehner

Wer an einer Candidose erkrankt hat, leidet an einer Infektion, die durch Pilze der Gattung Candida verursacht wird. Wo lauern die Risikofaktoren?

München – In der Regel sind die Hefepilze harmlos. Ist das Immunsystem aber geschwächt, kann sich der Pilz vermehren und ausbreiten. Die häufigsten Pilzerkrankungen verursacht der Hefepilz Candida albicans. Wenn nur Haut und Schleimhäute betroffen sind, spricht man von Soor. Hefepilze sind nicht die einzigen Pilze, die sich in der Nähe des Menschen wohlfühlen. Besonders häufig ist Schimmelpilz im Badezimmer, der auch Allergien auslösen kann.

Candidose: Symptome und Vorkommen

Am wohlsten fühlen sich Hefepilze, dort wo es warm und feucht ist. Bei sehr vielen Menschen leben sie auf der Haut, auf den Schleimhäuten oder im Darm. Typische Candida-Infektionen sind Scheidenpilz oder Mundsoor, auch sie werden durch die Pilzgattung Candida albicans ausgelöst. Die Hefepilze können sich aber auch in Hautfalten ausbreiten: unter der weiblichen Brust, Achselhöhle oder zwischen Finger und Zehen. Die Symptome reichen von weißen Beläge bis hin zu juckenden und geröteten, nässende Flächen mit Pusteln am Rand. Soor ist insbesondere bei Säuglingen und Kleinkindern häufig, da in den ersten Lebensmonaten das Immunsystem noch nicht komplett entwickelt ist. Die Mundschleimhaut zeigt dann weißliche, abstreifbare Beläge. Unter der Windel am Popo bildet sich ebenso häufig das sogenannte Windelsoor mit Hautrötung und Bläschen.

Candidose: Risikofaktoren und Tipps

Hefepilze lieben das Warme und Feuchte. Den Lebensraum entziehen Sie ihnen, wenn sie beides möglichst vermeiden. Zum Beispiel: Lüften Sie Ihre Schuhe gut durch, waschen Sie die Unterwäsche, Handtücher und Bettwäsche bei mindestens 60° Celsius, das tötet alle Keime und stärken Sie Ihr Immunsystem – auch gegen das Coronavirus*– mit Sport und ohne Stress. Zu den Risikofaktoren gehören aber auch Krankheiten und bestimmte Therapien. Einige Risikofaktoren im Überblick:

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Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren RedakteurInnen leider nicht beantwortet werden.

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