Tricks, mit denen Ihnen der Alkoholverzicht leichter fällt
Für immer oder für einen bestimmten Zeitraum keinen Alkohol zu trinken, kann eine Herausforderung sein. Wir zeigen, wie Sie sie meistern.
Im Dry January verzichten viele Menschen auf Alkohol, um ihrer Gesundheit etwas Gutes zu tun. Wer diese Fastenzeit verlängern und auf Dauer Alkohol aus seinem Alltag streichen möchte, hat verschiedene Möglichkeiten, sich die Alkohol-Abstinenz einfacher zu gestalten. Denn in geselligen Runden oder am Abend eines sehr stressigen Tages kann es gerade am Anfang der Verzichtzeit schwerfallen, nicht doch zum Wein oder zum Bier zu greifen.
Alkohol aus dem Schrank verbannen

Um im Alltag leichter komplett ohne Alkohol klarzukommen, gibt es ein paar einfache Tricks, mit denen Sie sich den Verzicht schmackhaft machen und ihn am Ende vielleicht gar nicht mehr als Einschränkung wahrnehmen werden. Wollen Sie eine Zeit lang oder für immer auf Alkohol verzichten, lautet die erste Regel: Aller Alkohol muss aus der Wohnung raus. Haben Sie keine alkoholischen Getränke Zuhause, kommen Sie viel weniger in Versuchung, sich doch nochmal ein Gläschen zu genehmigen.
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung empfiehlt außerdem, Durst an allererster Stelle in jeder Situation mit alkoholfreien Getränken zu stillen. Sollten Sie danach noch Verlangen nach beispielsweise einem Bier verspüren, schauen Sie auf Ihre To-do-Liste. Die ist bei vielen Menschen lang und ein super Gedankenzerstreuer. Waschen Sie die Wäsche, räumen Sie auf, putzen Sie die Fenster oder machen Sie die Steuererklärung – alles, was sie ablenkt, ist erlaubt. Dazu kann auch ein nettes Telefonat mit einer Freundin oder einem Freund zählen, ein Spaziergang oder ein Hobby, das Sie immer schon mal beginnen wollten.
Gewohnheiten überlisten
Sehr wichtig beim abstinenten Leben ist auch, mit seinen Gewohnheiten zu arbeiten. So lohnt es sich, wenn Sie kurz davor sind, zur Bierflasche zu greifen, kurz innezuhalten und sich zu fragen, ob Sie dies nur aus Gewohnheit tun. Laut gesundheitsinformationsdienst.de lassen sich solche Gewohnheiten gut umprogrammieren: Statt des Feierabendbieres legen Sie sich beispielsweise aufs Sofa, entspannen bei schöner Musik oder einer Meditation und treiben Sport. Wer einfach Lust auf den Biergeschmack hat, ist auch mit alkoholfreiem, 0,0%, Bier gut bedient.
Gerade am Anfang hilft es auch, Situationen zu meiden, in denen die meisten Menschen viel trinken. Der Kneipenbesuch, Karnevalsfeiern, Schützenfeste – versuchen Sie solche Treffen zu Beginn nicht aufzusuchen und suchen Sie sich andere Beschäftigungen mit Ihren Freunden. Wenn Sie schon gefestigter in Ihrem Alkoholverzicht sind, können Sie bei solchen Gelegenheiten den Alkohol auch ablehnen. Das erfordert allerdings Willensstärke und Durchhaltevermögen, weil Sie sicherlich mehr als einmal etwas Alkoholisches angeboten bekommen werden.
Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion nicht beantwortet werden.

