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Zuckerfreie Ernährung: So beugen Sie Krankheiten vor – und nehmen kinderleicht ab ohne Diät

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Von: Jasmin Pospiech

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Die zuckerfreie Ernährung boomt seit einigen Jahren. Schließlich sagen Vertreter, dass Zucker Entzündungen fördert und Krankheiten auslöst. Was dran ist, erfahren Sie hier.

Genf – Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit Sitz im Schweizer Genf (wird geleitet von Tedros Adhanom Ghebreyesus (55)) empfiehlt, nicht mehr als zehn Prozent des täglichen Energiebedarfs mit freiem Zucker zu decken. Gemeint sind damit Zucker, die einem Lebensmittel zugesetzt wurden. Tatsächlich essen die meisten Menschen aber zu viel Zucker, was als einer der Gründe für viele Zivilisationskrankheiten genannt wird.

Zuckerfrei essen: Krankheiten vorbeugen und dabei Gewicht verlieren

Auch Übergewicht kann durch starken Zuckerkonsum ausgelöst werden. Zucker ist ein Energielieferant und wenn die Energie nicht verbraucht wird, speichert der Körper diese in Form von Fett.

Zuckerfrei leben oder zuckerfreie Ernährung ist daher ein wieder entdeckter Trend zur gesunden Ernährung. Sie ist als Challenge oder als langfristige Ernährungsumstellung auch bei Menschen, die abnehmen wollen, sehr beliebt. 

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Zuckerfrei: Diese Lebensmittel sollten Sie besser meiden

Zucker befindet sich in vielen Lebensmitteln. In einigen wie Obst und Gemüse ist er natürlicherweise enthalten, anderen wurde er künstlich hinzugefügt. Wer also tatsächlich keinen Zucker zu sich nehmen möchte, der hat es schwer. Die Challenge der zuckerfreien Ernährung beschränkt sich daher in der Regel darauf, dass kein Industriezucker gegessen werden darf.

Zucker kann dick und krank machen, wenn man zu viel davon isst.
Zucker kann dick und krank machen, wenn man zu viel davon isst. (Symbolbild) © Fredrik von Erichsen/dpa

Auch hinzugefügter Zucker ist üblicherweise verboten. Zuckerfrei steht in diesem Zusammenhang also meist für weniger Zucker. Wie streng die Regelungen ausgelegt werden, ist aber sehr individuell. Verboten sind aber stark zuckerhaltige Lebensmittel.

Zuckerfrei ist also alles andere als einfach. Allgemein hilft es, selbst zu kochen. Rezepte ermöglichen einen genauen Überblick darüber, welche Lebensmittel im Gericht sind und wie hoch der Zuckeranteil ist.

Zuckerfrei leben: Diese Lebensmittel sind erlaubt

Grundsätzlich sind frische und unverarbeitete Lebensmittel vorzuziehen. Erlaubt sind:

Diese Lebensmittel enthalten zwar von Natur aus zum Teil Zucker, das gilt besonders für Obst, sie sind aber auch voller Vitamine. Sie sind daher erlaubt, wenn die Ernährung zuckerfrei erfolgen soll. Wer sehr wenig Zucker zu sich nehmen möchte, sollte den Schwerpunkt auf Gemüse legen und Obst im Gegenzug reduzieren. Wer gerne zuckerfrei backen möchte, der findet online viele leckere Rezepte.

Auch andere Lebensmittel können mit natürlicher Süße verfeinert werden. Frisches Obst im Joghurt ist beispielsweise viel gesünder und zuckerärmer als gekaufter Fruchtjoghurt. Gerade wenn die Challenge „vier Wochen zuckerfrei“ heißt, dann ist es empfehlenswert, im Vorhinein Gerichte ohne Zucker auszuwählen. Das erleichtert das Durchhalten und vereinfacht einen langfristigen Umstieg auf weniger Zucker im Alltag. Übrigens: Neben Fruchtzucker im Obst ist auch oft Xylit als Zuckerersatz erlaubt.

Zuckerfrei: Was bringt diese Ernährung wirklich?

Zuckerfrei leben kann das Abnehmen ohne Diät ermöglichen. Durch den Verzicht auf Zucker werden weniger Kalorien aufgenommen, gehungert wird aber dennoch nicht. Außerdem kann eine zuckerfreie Lebensweise auch Diabetes vorbeugen. Diese kann unter anderem durch eine ungesunde Ernährung ausgelöst werden.

Weniger Zucker ist außerdem gut für die Zähne und das Hautbild. Damit die Ernährung gesund ist, sollte in erster Linie auf übermäßigen Zuckerkonsum verzichtet werden, denn dieser bringt viele gesundheitliche Probleme mit sich. Die Challenge, eine Zeit weniger Zucker zu essen, verbessert also das Bewusstsein für die Ernährung und kann sich langfristig positiv auf die Gesundheit auswirken.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren RedakteurInnen leider nicht beantwortet werden.

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