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Positiver denken: So kann ein Dankbarkeitstagebuch dabei helfen

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Von: Jasmina Deshmeh

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Eine junge Frau mit dunklen Haaren schreibt Notizen in eine Notizbuch (Symbolbild)
Ein Dankbarkeitstagebuch kann helfen, negative Gedankenmuster abzulegen (Symbolbild) © ingimage/Imago

Wer immer eher das Schlechte als das Gute sieht, steckt häufig in einer „Gedanken-Einbahnstraße“ fest. Ein Positivtagebuch kann helfen, das Gedankenkarussel zu durchbrechen.

Baierbrunn/Essen – Positiv zu denken, fällt vielen Menschen schwer: Sie gehen mit sich selbst viel kritischer um, als mit anderen und tragen viele negative Gedankenmuster in sich. Dabei sollten sie mehr „Selbstmitgefühl“ aufbringen, rät der Internist und Naturheilkundler Professor Gustav Dobos vom Klinikum Essen-Mitte in der Apotheken Umschau. 

Positiver denken: Negative Gedanken durchbrechen

Für einen achtsamen Umgang mit sich selbst kann es helfen, aufzuschreiben, wie man mit einer anderen Person in der gleichen Situation umgehen würde:

Je nachdem, wie man sich einem Mitmenschen gegenüber verhalten würde, sollte man auch mit sich selbst verfahren.

Der Experte beschreibt außerdem ein Beispiel, welches zeigt, dass viele Menschen zu negativen Gedankenmustern neigen: So geht der eine Mensch an einer Gruppe lachender Kollegen vorbei und ärgert sich darüber, den Witz nicht mitbekommen zu haben – während der andere sich sicher ist, Gegenstand des Gelächters zu sein. Auf diese Weise schafft er eine Art negative Realität. Nur wer diese Form von „negativer Bewertung“ erkennt, kann auch etwas dagegen unternehmen. Psychologen bezeichnen das als kognitive Umstrukturierung.

Positiver denken: Gute Dinge aufschreiben

Ein Tipp des Professors: Positive Gefühle aufschreiben und ihnen so mehr Raum geben. „Wir empfehlen, ein Dankbarkeitstagebuch zu führen“, so Dobos. Darin notiert man, was man Positives über den Tag erlebt hat und was einem Freude bereitet hat. Die Wirkung eines solchen Tagebuchs sei sogar durch Studien belegt. Wer das Dankbarkeitstagebuch regelmäßig führt, werde optimistischer, schläft besser und leidet seltener an körperlichen Beschwerden.

Positiver denken: Aktiv werden hilft

Wer merkt, dass sich immer wieder negative Gedanken ins Gedächtnis schleichen, sollte außerdem aktiv werden. Oft bauen sie auf einem geringen Selbstwertgefühl, gegen das vor allem eines hilft: Dinge anpacken und Hürden erfolgreich meistern. Das überwindet Ängste und löst Blockaden und hilft, an die eigenen Fähigkeiten zu glauben. (Mit Material der dpa)

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Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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