Selbstbräuner: Stiftung Warentest verrät, worauf zu achten ist

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Von: Kristina Wagenlehner

Knackige Bräune ohne Stunden in der Sonne zu verbringen. Das versprechen Selbstbräuner. Stiftung Warentest verrät, worauf Sie achten sollten.

Berlin – Wem es nicht schnell genug gehen kann oder wer noch keine Zeit für ein Sonnenbad hatte, für den erscheint der Selbstbräuner das ideale Produkt für den schnellen gesunden Teint. Die Lotions, Sprays, Tücher oder Cremes werden entweder direkt auf die Haut aufgetragen oder vorher mit einer Gesichtscreme gemischt.

Stiftung Warentest informiert über Selbstbräuner: Wie wirkt er?

Selbstbräuner tönen die äußerste Haut­schicht ohne UV-Licht. Viele enthalten das farblose Dihydroxyaceton (DHA). DHA reagiert mit freien Aminosäuren und Eiweißen in der obersten Hautschicht und färbt sie bräunlich. Allerdings ist dieser Effekt nicht von Dauer: Alle drei bis fünf Tage muss wieder neu gecremt werden. Außerdem schützt er die Haut nicht vor Sonnenbrand. Eincremen ist deshalb im Sommer essentiell. Stiftung Warentest hat bereits einige Sonnencremes und Öko-Test Selbstbräuner* getestet.

Worauf die Hersteller von Bräunungscremes selten hinweisen: Bei etwa zehn bis 15 Prozent der Menschen funktionieren Selbstbräuner gar nicht, weil sie auf den Wirkstoff nicht reagieren. Sie produzieren, wie Dermatologen vermuten, nicht genügend Eiweiße, die mit DHA reagieren. Außerdem muss der Selbstbräuner richtig aufbewahrt werden, sonst drohen gesundheitliche Gefahren. Deshalb: Dunkel, trocken und kühl lagern. Wenn es unangenehm riecht oder das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten ist, sollten Sie das Produkt entsorgen. Das gleiche gilt für Sonnencremes.

Stiftung Warentest informiert über Selbstbräuner: In drei Schritten zur Bräune

Ein Tipp: Personen, die unter trockener Haut leiden, sollten selbst­bräunende Cremes, Personen mit fettiger Haut dagegen ölfreie Selbst­bräunungs-Lotionen oder -Gele benutzen. Die Anwendung von Selbstbräunern ist in der Regel nicht schwierig, totzdem sollten Sie folgende Schritte einhalten. Sonst kann die Haut danach fleckig wirken.

  • 1. Vorbereiten: Damit die Bräune schön gleichmäßig aussieht, sollten Sie am Tag zuvor alle Körperhaare auf den Stellen, die Sie mit Selbstbräuner behandeln möchten, entfernen. Kurz bevor Sie den Bräuner auftragen, reinigen Sie zudem Ihre Haut und entfernen Sie Reste von Fett und abgestorbenen Hautschüppchen mit einem Peeling.
  • 2. Eincremen: Jetzt gleichmäßig auf die trockene Haut auftragen. Lieber etwas zu wenig als zu viel des Produkts verwenden. Besonders gefährlich ist der Übergang zwischen Kinn und Hals. Den Übergang sollten Sie gut verwischen und Augenbrauen und Haaransatz aussparen. In den Härchen verfängt sich die Farbe.
  • 3. Warten: Lassen Sie jetzt den Selbstbräuner gut einziehen, sonst drohen Flecken auf der Kleidung. Versuchen Sie die nächsten Stunden nicht zu schwitzen, da die Bräunungsreaktion etwas Zeit braucht und dunkle Stellen.

Wer keine Einweghand­schuhe benutzt, sollte nach dem Eincremen die Hände gründlich mit Seife waschen.

Stiftung Warentest informiert über Selbstbräunerr: Wenn es schief ging

Wer nach dem Selbstbräunen aussieht wie das Marsupilami, muss nicht die nächsten drei bis fünf Tage fleckig oder gestreift herumlaufen. Zum einen kann ein Peeling die Ungleich­mäßig­keiten ausgleichen. Zum anderen hilft Zitronensaft: Den einfach auf einen Wasch­lappen geben und die Haut damit einreiben oder mit einer aufgeschnittenen Zitrone über die Haut streichen. Danach die Haut gut abspülen und eincremen.

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Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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